USA kritisieren Desinformationskampage um Schutzmasken-Lieferung

Reuters

Berlin (Reuters) - Die US-Regierung warnt vor Falschmeldungen im Zusammenhang mit Lieferungen von Schutzmasken.

"Wir sind besorgt über die um sich greifenden Versuche, die internationalen Anstrengungen (zur Beschaffung) durch quellenlose Desinformationskampagnen zu stören", sagte ein Sprecher der US-Botschaft in Berlin am Montag. Er wies den Vorwurf zurück, dass die US-Regierung 200.000 für Berlin bestimmte Schutzmasken umgeleitet habe. Berlins Innensenator hatte vergangene Woche davon gesprochen, die Schutzmasken seien "konfisziert" worden. Geisel sagte am Montag im ZDF-Morgenmagazin, dass die Lieferung bestellt und bezahlt worden sei und die Schutzmasken dann in die USA umgeleitet worden seien. "Das ist nicht in Ordnung." Verträge müssten eingehalten werden. Allerdings wollte Geisel nicht mehr sagen, was zu dieser Umleitung am Flughafen Bangkok geführt hatte.

Der Sprecher der US-Botschaft sagte, die US-Regierung habe keine Anstrengungen unternommen, die Lieferung umzuleiten, von der man auch gar nichts gewusst habe. "Die USA arbeiten in Solidarität mit ihren Partnern und Alliierten daran, humanitäre Unterstützung für Länder zu leisten, die in Not sind und unternehmen alle Maßnahmen, um das Coronavirus zu bekämpfen." Man habe deutlich gemacht, dass man gegen Preistreiberei bei der Beschaffung von Schutzausrüstung vorgehen werde, wo immer man davon erfahre. US-Präsident Donald Trump hatte den Vorwurf der Piraterie in der Nacht zum Sonntag zurückgewiesen.

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