Va-Q-Tec: Moderna News bremsen Rallye beim Produzenten von Thermoboxen gewaltig aus

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Va-Q-Tec: Moderna News bremsen Rallye beim Produzenten von Thermoboxen gewaltig aus

Zu Handelsbeginn ging es mit den Va-Q-Tec Papieren weiter kräftig nach oben. In der Spitze über 30 Prozent und deutlich über 50 Euro. Im Laufe des Tages verlor die Rallye  etwas an Schwung. Nachdem Morderna dann vermeldete, dass sein Impfstoff gegenüber den Produkten der Konkurrenz deutlich einfacher zu tranportieren und lagern ist, kam der Kurs von Va-Q-Tec noch ein gutes Stück weiter zurück. Aktuell liegt die Aktie noch etwas mehr als 13 Prozent im Plus.

Einfache Lagerung

Der offenbar gut wirksame Impfstoff von Moderna ist vergleichsweise lange bei normaler Kühlschranktemperatur lagerbar. Man gehe davon aus, dass das Mittel mRNA-1273 30 Tage lang bei Temperaturen von 2 bis 8 Grad stabil bleibe, heißt es in einer Moderna-Mitteilung vom Montag. Zuvor sei man von einer Haltbarkeit von sieben Tagen bei diesen Temperaturen ausgegangen. Zeitgleich hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass sein Impfstoff einen 94,5-prozentigen Schutz vor Covid-19 bieten soll.

Von der Produktion einer Impf-Dosis bis zur Injektion vergeht einige Zeit. Zudem muss der Impfstoff teils über weite Strecken bis zu einem Impfzentrum transportiert werden. Dabei gilt: Je kälter ein Impfstoff gelagert werden muss, desto höher sind die logistischen Anforderungen.

Moderna teilte nun mit, dass das Präparat mRNA-1273 bei minus 20 Grad Celsius bis zu sechs Monate gelagert werden kann. Der Impfstoff könne „bei Temperaturen gelagert und transportiert werden, die üblicherweise in bereits vorhandenen pharmazeutischen Gefrier- und Kühlschränken herrschen“, sagte Juan Andres von Moderna laut Mitteilung. Bei Raumtemperatur bleibe der Impfstoff bis zu 12 Stunden stabil.

Pfizer/Biontech brauchen deutlich niedrigere Temperaturen

Der US-Hersteller Pfizer hatte bereits vergangene Woche zusammen mit seinem deutschen Partner Biontech positive Daten zu seinem Impfstoff vorgelegt. Dieses Mittel muss gefroren bei rund minus 70 Grad bis zum Ort des Impfens transportiert werden, wie Pfizer am Dienstag mitteilte. An den Impfzentren könnten nach Angaben des Pharmakonzerns kleine, tragbare Ultra-Niedrig-Temperatur-Gefrierschränke angeschafft werden, die die Haltbarkeit auf bis zu sechs Monate verlängern könnten, hieß es. Nach heutigem Stand könne der potenzielle Impfstoff, sobald er den Ort des Impfens erreicht hat, nicht länger als fünf Tage bei zwei bis acht Grad gelagert werden, so Pfizer.

onvista Mahlzeit: Knock Out auf Moderna trifft ins Schwarze

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Redaktion onvista / dpa- AFX

Foto: Homepage Va-Q-Tec

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