Verdi - Geringerer Stellenabbau bei Commerzbank in Deutschland

Reuters

Frankfurt (Reuters) - Der Gesamtbetriebsrat der Commerzbank hat nach Gewerkschaftsangaben einen geringeren Stellenabbau in Deutschland durchgesetzt.

Der mit dem Geldhaus vereinbarte Rahmensozialplan sehe die Streichung von 7600 statt bisher geplant 12.800 Stellen vor, teilte Verdi am Freitag mit. Statt 200 blieben nun mindestens 450 Filialen erhalten. Betriebsbedingte Kündigungen seien "de facto nicht mehr möglich". Es seien Maßnahmen wie Altersteilzeit und Vorruhestandsregelungen vereinbart worden. "Es wird jetzt wichtig darauf zu achten, dass nicht zu viele Beschäftigte zu schnell gehen wollen und wir die restliche Belegschaft nicht überlasten", erklärte Verdi-Vertreter Christoph Schmitz.

Die Commerzbank will weltweit 10.000 ihrer insgesamt knapp 40.000 Arbeitsplätze abbauen. In Deutschland wäre nach den bisherigen Plänen jeder dritte Job betroffen. Abgebaut wird vor allem im Privatkundengeschäft, da die Bank Hunderte Filialen schließt.

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