Vereinte Nationen - Russland und China legen Veto gegen Syrien-Hilfen ein

Reuters

New York (Reuters) - Russland und China haben im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) ihr Veto gegen die Genehmigung weiterer Hilfslieferungen aus der Türkei nach Syrien eingelegt.

Der grenzüberschreitende Zugang sei "lebenswichtig für das Wohlergehen der Zivilbevölkerung im Nordwesten Syriens. Leben hängen davon ab", sagte der Sprecher von UN-Generalsekretär Antonio Guterres, Stephane Dujarric, am Dienstag. Die übrigen 13 Ratsmitglieder stimmten für die von Deutschland und Belgien erarbeitete Resolution, durch die der der Zugang zu Hilfsgütern für ein weiteres Jahr garantiert werden sollte. Die Genehmigung besteht seit sechs Jahren und läuft am Freitag aus.

Der Sicherheitsrat erlaubte im Januar, die grenzüberschreitende Hilfsaktion von den beiden türkischen Grenzübergängen aus für sechs Monate fortzusetzen, ließ aber die Übertritte aus dem Irak und Jordanien aufgrund des Widerstands der syrischen Verbündeten Russland und China fallen. Westliche Diplomaten sagten, die Schließung des Irak-Übergangs schneide 40 Prozent der medizinischen Hilfe für den Nordosten Syriens ab. Nach Angaben der Vereinten Nationen verzeichnet Syrien mehr als 250 Coronavirus-Fälle, darunter neun Todesfälle.

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