Vorbörse: Dax durch neue Corona-Ängste unter 15.000 Punkten erwartet – Moderna rechnet mit Impfstoff-Problemen bei Omikron-Variante

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Vorbörse: Dax durch neue Corona-Ängste unter 15.000 Punkten erwartet – Moderna rechnet mit Impfstoff-Problemen bei Omikron-Variante

DEUTSCHLAND: – DEUTLICHE KURSVERLUSTE – Wegen neuer Ängste vor der neuen Coronavirus-Variante dürfte der Dax am Dienstag wieder deutlicher unter Druck geraten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex zwei Stunden vor dem Xetra-Start 2,2 Prozent tiefer auf 14 951 Punkte – und damit klar unter den 15 000 Punkten. Er erhält damit keinen Rückenwind von den US-Börsen, die sich am Vorabend erholt hatten. In Asien ging es zuletzt bereits wieder bergab. Laut dem CMC-Markets-Experten Michael Hewson trübt vor allem die Aussage eines Moderna-Managers das Bild an den Börsen, die sich am Vortag noch an einer Stabilisierung versuchten. Er hatte in einem Zeitungsinterview gewarnt, dass bestehende Impfstoffe mit der Omikron-Variante ihre Probleme haben dürften und es länger dauern dürfte, bis angepasste Vakzine in ausreichendem Umfang hergestellt werden könnten.

USA: – ERHOLUNG – Die US-Börsen haben zum Wochenstart einen Teil ihrer kräftigen Verluste vom Freitag wettgemacht. Die Ängste der Anleger über Omikron verflüchtigten sich etwas, da die neue Coronavirus-Variante „zwar Anlass zur Besorgnis gibt, aber kein Grund zur Panik ist“, wie Marktanalyst Edward Moya vom Broker Oanda sagte. Möglicherweise könnte sie auch der nötige Impulsgeber sein, damit sich mehr Menschen impfen ließen. Zudem verwies Moya auf starke Daten aus dem Immobiliensektor, denn die noch nicht abgeschlossenen Verkäufe von Eigenheimen waren im Oktober überraschend stark gestiegen.

ASIEN: – SCHWÄCHER – Die wichtigsten Aktienmärkte in Asien haben am Dienstag schwächer tendiert. Zweifel an der Wirksamkeit bisheriger Impfstoffe bei der neuen Corona-Variante Omikron drückten die Kurse. Der japanische Leitindex Nikkei 225 büßte 1,6 Prozent ein. Der CSI-300-Index , der die 300 wichtigsten Unternehmen vom chinesischen Festland umfasst, fiel zuletzt um 0,4 Prozent und der Hang-Seng-Index in der Sonderverwaltungszone Hongkong besonders deutlich um gut zwei Prozent nach.

Knock-Outs zum db Ölpreis Brent

Kurserwartung
Rohstoff wird steigen
Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
510152030
510152030
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DAX 15280,86 0,16

XDAX 15345,35 1,40

EuroSTOXX 50 4109,51 0,49

Stoxx50 3625,66 0,53

DJIA 35135,94 0,68

S&P 500 4655,27 1,32

NASDAQ 100 16399,24 2,33\°

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

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Bund-Future 172,48 0,32%\°

DEVISEN:

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Euro/USD 1,1315 0,32

USD/Yen 113,0425 -0,54

Euro/Yen 127,9035 -0,23\°

Der Kurs des Euro ist am Dienstag vor der Veröffentlichung neuer Preisdaten aus der Eurozone leicht gestiegen. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1310 US-Dollar gehandelt, nachdem der Kurs am Vorabend knapp unter 1,13 Dollar gestanden hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Montag auf 1,1276 Dollar festgesetzt.

Am Devisenmarkt hat sich die Stabilisierung der Kurse weiter fortgesetzt, nachdem das Auftauchen einer neuen, besorgniserregenden Variante des Coronavirus am vergangenen Freitag heftige Turbulenzen an den Finanzmärkten ausgelöst hatte. „Die Sorge um die neue Coronavirus-Variante hat ein wenig nachgelassen“, beschrieb Devisenexpertin You-Na Park-Neger von der Commerzbank die Marktstimmung. Ihrer Einschätzung nach bestehe bei den Anlegern allerdings nach wie vor Unsicherheit, da noch wenig über die Mutation der Omikron-Variante bekannt sei.

Im weiteren Tagesverlauf dürften Konjunkturdaten stärker in den Fokus rücken und für neue Impulse am Devisenmarkt sorgen. Auf dem Programm stehen zahlreiche wichtige Wirtschaftsdaten aus der Eurozone und den USA. Dabei dürfte das Interesse vor allem auf neuen Daten zur Preisentwicklung in der Eurozone liegen, die am späten Vormittag erwartet werden. Am Markt wird damit gerechnet, dass die Inflationsrate im November auf 4,5 Prozent gestiegen ist. Die EZB strebt eine Inflationsrate von mittelfristig nur zwei Prozent an und sieht in der aktuell starken Teuerung nur eine vorübergehende Erscheinung.

ROHÖL:

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Brent 72,57 -0,87 USD

WTI 69,14 -0,81 USD\°

Die Ölpreise sind am Dienstag kräftig gefallen und haben damit an die rasante Talfahrt vom vergangenen Freitag angeknüpft. Damit konnten sich die Notierungen zu Beginn der Woche nur vorübergehend ein Stück weit erholen. Nach wie vor wird der Handel am Ölmarkt durch die Sorge vor einer als besorgniserregend eingestuften neuen Omikron-Variante des Coronavirus belastet.

Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Januar 71,01 US-Dollar. Das waren 2,43 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI), ebenfalls mit Lieferung im Januar, fiel um 2,36 Dollar auf 67,59 Dollar.

Im frühen Handel lag der Preis für Rohöl aus den USA nur noch knapp über dem Tiefstand vom Freitag, als heftige Marktturbulenzen die Notierungen um rund zehn Dollar je Barrel abstürzen ließen. Die Notierung für Rohöl aus der Nordsee ist sogar unter das Tief vom Freitag gefallen. Mit dem Omikron-Schock steuern die Ölpreise auf den stärksten Einbruch auf Monatssicht seit der frühen Phase der Corona-Krise zu.

Seit Anfang November ist der Preis für US-Öl mittlerweile mehr als 17 Prozent eingebrochen und der für Brent-Öl etwa 16 Prozent. Am Ölmarkt befürchten die Anleger neue Beschränkungen im Kampf gegen die Ausbreitung der Pandemie und damit einen Rückgang der Nachfrage nach Rohöl.

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BAADER BANK SENKT ALLGEIER AUF ‚ADD‘ (BUY) – ZIEL 39 (30) EUR

– CITIGROUP HEBT ZIEL FÜR DEUTSCHE BÖRSE AUF 169 (168) EUR – ‚BUY‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR BEIERSDORF AUF 105 (101) EUR – ‚NEUTRAL‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR SYMRISE AUF 115 (113) EUR – ‚NEUTRAL‘

– WDH/SOCGEN HEBT KION AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 112 (70) EUR

– WDH/JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR PFIZER AUF 53 (42) USD – ‚NEUTRAL‘

– BAADER BANK SENKT BKW AUF ‚REDUCE‘ (ADD) – ZIEL 124 (106) CHF

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR KERING AUF 850 (790) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR LVMH AUF 815 (726) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– BERENBERG STARTET AVANTIUM MIT ‚BUY‘ – ZIEL 5,20 EUR

– BERENBERG STARTET HOMETOGO MIT ‚BUY‘ – ZIEL 12 EUR

– CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR EUROFINS SCIENTIFIC AUF 125 (117)EUR – ‚OUTPERFORM‘

– CREDIT SUISSE SENKT DRAX AUF ‚NEUTRAL‘ (OUTPERFORM) – ZIEL 600 (450) PENCE

– JEFFERIES SENKT SPIE AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 24 EUR

– JEFFERIES STARTET AUTOSTORE MIT ‚BUY‘ – ZIEL 50 NOK

– JPMORGAN HEBT COCA-COLA HBC AUF ‚OVERWEIGHT‘ (NEUTRAL) – ZIEL 3100 (2725) PENCE

– JPMORGAN HEBT DANONE UND RECKITT AUF ‚EUROPEAN ANALYST FOCUS LIST‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR AB INBEV AUF 55 (46) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR DIAGEO AUF 4350 (3800) PENCE – ‚NEUTRAL‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR GIVAUDAN AUF 4200 (4100) CHF – ‚NEUTRAL‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR L’OREAL AUF 435 (410) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR NESTLE AUF 145 (135) CHF – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR PERNOD RICARD AUF 250 (225) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR VIVENDI AUF 14 (12,70) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR BRITISH AMERICAN TOBACCO AUF 3100 (3400) P – ‚NEUTRAL‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR UNILEVER AUF 3750 (3850) PENCE – ‚UNDERWEIGHT‘

– JPMORGAN STARTET AUTOSTORE MIT ‚OVERWEIGHT‘ – ZIEL 48 NOK

– MORGAN STANLEY STARTET AUTOSTORE MIT ‚EQUAL-WEIGHT‘ – ZIEL 36 NOK

– RBC HEBT IBERDROLA AUF ‚OUTPERFORM‘ (SECTOR PERFORM) – ZIEL 11,50 (9,50) EUR

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 LUX: Adler Group, Q3-Zahlen

07:00 DEU: Voltabox, Q3-Zahlen

08:00 GBR: Easyjet, Jahreszahlen

10:30 DEU: Bayer, Pharma-Vitalkonferenz (online)

14:00 FRA: Schneider Electric

22:05 USA: Salesforce, Q3-Zahlen

22:05 USA: Hewlett Packard Enterprise, Q4-Zahlen

DEU: Jenoptik, Capital Markets Day (bis 1.12.21)

DEU: Koenig & Bauer, Capital Markets Day

SWE: Volvo Cars, Q3-Zahlen

USA: Microsoft, Hauptversammlung

TERMINE KONJUNKTUR

DEU: DIW-Konjunkturbarometer

02:30 CHN: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 11/21

00:30 JPN: Arbeitslosenquote 10/21

00:50 JPN: Industrieproduktion 10/21 (vorab)

06:00 JPN: Wohnungsbaubeginne 10/21

06:30 NLD: Einzelhandelsumsatz 10/21

07:00 FIN: BIP Q3/21

08:00 DNK: BIP Q3/21 (1. Veröffentlichung)

08:45 FRA: Erzeugerpreise 10/21

08:45 FRA: Verbraucherpreise 11/21 (vorläufig)

08:45 FRA: BIP Q3/21 (2. Veröffentlichung)

09:00 ESP: Einzelhandelsumsatz 10/21

09:00 CHE: KOF Konjunkturbarometer 11/21

09:55 DEU: Arbeitslosenzahlen 11/21

10:00 POL: Verbraucherpreise 11/21 (vorläufig)

10:00 POL: BIP Q3/21 (endgültig)

10:00 ITA: BIP Q3/21 (2. Veröffentlichung)

10:30 PRT: Verbraucherpreise 11/21 (vorläufig)

11:00 EUR: Verbraucherpreise 11/21 (vorläufig)

11:00 BEL: BIP Q3/21 (endgültig)

11:00 ITA: Verbraucherpreise 11/21 (vorläufig)

11:30 DEU: Anleihe, Laufzeit: 7 Jahre, Volumen: 3 Mrd EUR

12:00 PRT: BIP Q3/21 (endgültig)

15:00 USA: FHFA-Index 09/21

15:45 USA: MNI Chicago PMI 11/21

16:00 USA: Verbrauchervertrauen 11/21

22:30 USA: API Ölbericht (Woche)

SONSTIGE TERMINE

09:00 DEU: Wegen „Cum-Ex“: Kläger wollen Geld von WestLB-Nachfolgerin Portigon, Düsseldorf

09:00 DEU: Dekabank: Konjunktur- und Kapitalmarktausblick mit Chefvolkswirt Kater

09:15 DEU: Fortsetzung Prozess gegen Ex-Audi-Chef Stadler und drei Ingenieure

09:30 DEU: Online-Vorstellung aktueller Wohnnebenkostenreport für Deutschland. Initiatoren: Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) und Deutsche Invest Immobilien AG.

10:00 DEU: Online-Pressegespräch Deutsche Bank: Kapitalmarktausblick 2022 u.a. mit Stefan Schneider, Chefvolkswirt für Deutschland der Deutschen Bank

10:00 DEU: Online-Pressegespräch KfW Bankengruppe: Konjunkturausblick 2022 mit der Chefvolkswirtin der staatlichen Förderbank Fritzi Köhler-Geib

10:00 DEU: Mündliche Verhandlung am OVG Münster zur bundesweiten Lkw-Maut

11:00 DEU: Online-Diskussion zum Thema „Steuern, Schulden, Subventionen – Wohin steuert die deutsche Wirtschaft nach der Bundestagswahl?“ u.a. mit ifo-Präsident Clemens Fuest

11:00 DEU: Online-Pressegespräch ZVEI: „Entwicklung des Mikroelektronik-Weltmarkts“

11:00 DEU: Pk der Spielwarenbranche, Nürnberg

CHE: 12. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO), Genf

17:00 LUX: Jahresbericht des Europäischen Rechnungshofs zum einheitlichen Abwicklungsmechanismus insolvenzgefährdeter Finanzinstitute, Luxemburg

EUR: Treffen der Nato-Außenminister

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

^ Prognose Vorwert

EUROZONE

08.45 Uhr

Frankreich

Verbraucherpreise HVPI

November

Monatsvergleich +0,2 +0,4

Jahresvergleich +3,2 +3,2

Frankreich

Bruttoinlandsprodukt (BIP)

Q3

Quartalsvergleich +3,0 +3,0*

Jahresvergleich +3,3 +3,3*

09.55 Uhr

Deutschland

Arbeitslosenzahl

Nettoänderung (in Tsd)

November -25,0 -39,0

10.00 Uhr

Italien

Bruttoinlandsprodukt (BIP)

Q3

Quartalsvergleich +2,6 +2,6

Jahresvergleich +3,8 +3,8

11.00 Uhr

Eurozone

Verbraucherpreise

November

Monatsvergleich 0,0 +0,8

Jahresvergleich +4,5 +4,1

Kernrate

Jahresvergleich +2,3 +2,0

Italien

Verbrauchpreise HVPI

November

Monatsvergleich 0,1 +0,9

Jahresvergleich +3,3 +3,2

GROSSBRITANNIEN

— Keine marktbewegenden Daten erwartet —

USA

15.00 Uhr

FHFA Hauspreisindex, Sept +1,2 +1,0

Case-Shiller-Hauspreisindex, Sept

Monatsvergleich +1,25 +1,17

Jahresvergleich +19,30 +19,66

15.45 Uhr

Chicago-PMI, Nov 67,0 68,4

(in Pkt)

16.00 Uhr

Verbrauchervertrauen Conf. Board, Nov 110,8 113,8

(in Pkt)\°

onvista/dpa-AFX

Titelfoto: H-AB/Shutterstock.com

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Kurs zu db Ölpreis Brent Rohstoff

  • 90,40 USD
  • +2,70%
26.01.2022, 17:16, Deutsche Bank Indikation
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