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Vorbörse: Die gute Stimmung im DAX ist dahin – Handelsstreit flammt wieder auf

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Vorbörse: Die gute Stimmung im DAX ist dahin – Handelsstreit flammt wieder auf

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China hat die Aktienmärkte am Mittwoch nach der Ruhe der vergangenen Tage wieder erfasst. So legten die USA eine weitere Liste mit möglichen Strafzöllen gegen China vor. An den Börsen Asiens ging es darauf nach unten. Auch hierzulande zeichnete sich ein Minus ab. Der Broker IG taxierte den Dax rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,72 Prozent tiefer auf 12 519 Punkte.

Auch das Chartbild des Index bleibt angeschlagen, nachdem er tags zuvor den Widerstand im Bereich um die 12 600 Punkte nicht deutlich hatte überwinden können.

Neben dem Zollkonflikt zwischen den USA und China richten sich die Blicke auf den Nato-Gipfel in Brüssel. Dort droht ein heftiger Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und den Bündnispartnern um die Verteidigungsausgaben im Bündnis.

Der Schwung an der gut gelaufenen Wall Street hat am Dienstag etwas nachgelassen. Während es bei den Standardwerten immer noch für Kursgewinne reichte, kam die Technologiebörse Nasdaq nach ihrer zuletzt besonders starken Entwicklung kaum noch von der Stelle. Weiterhin setzen die Anleger darauf, dass die rund laufende Konjunktur und eine gute Berichtssaison der Unternehmen die jüngsten Sorgen wegen einer Verschärfung der internationalen Handelskonflikte überlagern.

An Asiens Börsen geht es am Mittwoch bergab. Auch hier gilt der Handelsstreit zwischen den USA und China, der sich zuspitzt, als Grund. Japans Leitindex Nikkei 225 liegt gut ein Prozent im Minus, Hongkongs Hang Seng gibt rund 1,5 Prozent ab und Chinas CSI 300 notiert fast 2 Prozent schwächer.

Der Kurs des Euro ist am Mittwoch leicht gesunken. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1725 US-Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstagnachmittag auf 1,1713 Dollar festgesetzt.

Am Devisenmarkt sorgte eine weitere Verschärfung im Handelsstreit zwischen den USA und China vorerst nicht für stärkere Kursbewegungen. Der japanische Yen, traditionell ein sicherer Anlegerhafen und Gradmesser für die Nervosität der Märkte, stand am Morgen kaum verändert.

Am frühen Morgen war bekannt geworden, dass die USA eine weitere Liste mit möglichen Strafzöllen auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar vorgelegt haben. Für den Fall des Inkrafttretens der neuen Zölle hat die Regierung in Peking Gegenmaßnahmen angekündigt.

Am Vortag hatten noch enttäuschende Konjunkturdaten aus der Eurozone die Gemeinschaftswährung belastet. Unter anderem war der ZEW-Konjunkturindikator für die deutsche Wirtschaft auf den tiefsten Stand seit rund sechs Jahren gefallen. Zur Wochenmitte fehlen dagegen Impulse für den Handel am Devisenmarkt. Im Tagesverlauf werden kaum wichtige Konjunkturdaten veröffentlicht.

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR HUGO BOSS AUF 68 (66,50) EUR – ‚SELL‘ – GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR NOVO NORDISK AUF 450 (435) DKK – ‚CONVICTION BUY LIST‘ – GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR VIVENDI AUF 29,60 (30) EUR – ‚CONVICTION BUY LIST‘ – JEFFERIES HEBT ABB AUF ‚HOLD‘ (UNDERPERFORM) – ZIEL 22,28 (21,84) CHF – JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR HSBC AUF 780 (730) PENCE – ‚NEUTRAL‘ – RBC SENKT ZIEL FÜR INTESA SANPAOLO AUF 2,70 (2,90) EUR – ‚SECTOR PERFORM‘ – SOCGEN HEBT ZIEL FÜR AIR LIQUIDE AUF 115 (102,50) EUR – ‚HOLD‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 D: Cropenergies Q1-Zahlen (endgültig)
08:00 A: OMV Q2 Trading Update
08:00 GB: Burberry Group Q1 Trading Update
09:00 CH: Oerlikon: IPO GrazianoFairfield an der SIX (geplant)

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

E: Repsol Q2 Trading UpdateUSA: Fastenal Q2-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR
01:50 J: Erzeugerpreise 06/18
01:50 J: Kernmaschinenaufträge 05/18
11:30 D: Anleihen Volumen: 4 Mrd EUR Laufzeit: 10 Jahre
12:00 P: Verbraucherpreise 06/18 (endgültig)
14:30 USA: Erzeugerpreise 06/18
16:00 USA: Lagerbestände Großhandel 05/18 (endgültig)
16:30 USA: Energieministerium Ölbericht (Woche)
22:30 USA: Fed-Präsident von New York, Williams, hält eine Rede

SONSTIGE TERMINE
B: Nato-Gipfel (bis 12.7.), Brüssel

onvista / dpaAFX

Foto: Pavel Ignatov

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