VW: Verhandlungen mit chinesischen Batteriebetreiber laufen ++ Wirecard: Neue App mit Milliardenpotenzial? ++ Tesla: Short-Seller fangen wieder an zu suchen

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Es geht sehr ruhig in die neue Handelswoche. Die Wall Street hat heute feiertagsbedingt geschlossen und der Dax macht auch keine großen Anstalten sich Richtung Allzeithoch zu bewegen. Ab Dienstag wird es dann schon spannender. Da kommt wieder Schwung in die US-Berichtssaison.

VW: Verhandlungen mit chinesischen Batteriebetreiber laufen ++ Wirecard: Neue App mit Milliardenpotenzial? ++ Tesla: Short-Seller fangen wieder an zu suchen

Mit besonderer Spannung werden die Zahlen von Netflix erwartet. Die Anleger dürften besonders auf die Abonnentenzahlen schauen, da Konkurrent Walt Disney im 4. Quartal in den Markt gegangen ist. Mit IBM legt zudem am Dienstag ein weiterer US-Blue-Chip seine Bilanz vor.

Interessant dürfte es diese Woche auch für die Aktien von Lufthansa und Infineon werden. Nachdem die Kranich-Airline heute schon mit neuen Streikankündigungen kämpfen muss, legen im Laufe der Woche auch die US-Konkurrenten ihre Zahlen vor.

Ähnlich sieht es beim Münchener Chipproduzenten aus. Nach IBM veröffentlichen auch noch Intel und Texas Instruments ihre Bilanzen. Die Zahlen dürften sicherlich in die ein oder andere Richtung auf die Kursentwicklung von Infineon abfärben.

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Dax will einfach nicht

Auch zu Wochenbeginn bleibt der Dax seiner Haltung treu. Er bleibt zwar in Schlagdistanz zu einem neuen Allzeithoch, macht aber keine ernsthaften Versuche es zu knacken. Der deutsche Leitindex startet mit einem Minus von 0,16 Prozent und 13.504,17 Punkten in den Handelstag.

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Der chinesische Batteriehersteller Guoxuan hat Verhandlungen mit Volkswagen über eine strategische Zusammenarbeit bestätigt. Es soll um Technologie, Produkte und Kapital gehen, hieß es am Montag in einer Mitteilung. Beide Seiten hätten bislang aber noch keine Einigung auf eine spezifische Kooperation, deren Methoden und Inhalte sowie Preise und andere Aspekte erzielt.

Auch sei noch kein wesentliches bindendes Abkommen, noch keine Verpflichtung oder andere Regelung für die Zusammenarbeit unterschrieben worden. „Es herrscht bedeutende Unsicherheit über die genannten Angelegenheiten“, hieß es in der Erklärung zu Medienberichten, wonach Volkswagen einen 20-prozentigen Anteil an Guoxuan erwerben und damit nach dem Gründer Li Zhen zweitgrößter Anteilseigner werden wolle.

Mit dem geplanten Ausbau seiner Elektrofahrzeuge auf dem größten Automarkt in China muss sich Volkswagen auch um die Zulieferung von Batterien kümmern. Der 1998 gegründete, mittelgroße Hersteller Guoxuan sitzt in Hefei in der Provinz Anhui, wo Volkswagen in einem Joint Venture mit dem chinesischen Autobauer JAC elektrische Autos bauen will.

Wirecard: Neue App für chinesische Studenten

Der Dax-Konzern und EasyTransfer ermöglichen chinesischen Studenten ab sofort nahtloses, mobiles Bezahlen weltweit. Gemeinsam bringen die beiden Unternehmen eine neue Mobile Payment- und Loyalty-App auf den Markt, die sich speziell an chinesische Studenten richtet, die außerhalb Chinas studieren. Rund 3,8 Milliarden Dollar an Studiengebühren werden jährlich über EasyTransfer überwiesen.

EasyTransfer wurde von einer Gruppe ehemaliger internationaler Studenten gegründet, die das Begleichen von Studiengebühren für Studenten weltweit vereinfachen wollten. Das Unternehmen digitalisiert den gesamten Überweisungsprozess, was sowohl den Studenten als auch ihren Familien wertvolle Zeit erspart. Nachdem der Service bereits in über 30 Ländern weltweit verfügbar ist, hat EasyTransfer in den vergangenen zwei Jahren ein Wachstum von 829 Prozent beim Transaktionsvolumen und 1079 Prozent bei der Gesamtzahl der Transaktionen verzeichnen können.

Kurz & knapp:  

Lufthansa: Zahlreiche Fluggäste des Dax-Konzerns müssen schon wieder um ihre gebuchten Verbindungen bangen. Die Kabinengewerkschaft Ufo hat am Wochenende einen weiteren Streik der Flugbegleiter angekündigt – dabei hatte es erst zum Jahreswechsel einen Ausstand gegeben. Besonders problematisch für die Kunden: Wann, wie lange und welcher Bereich genau bestreikt werden soll, ist noch völlig unklar. Details zum Arbeitskampf sollten erst kommenden Mittwoch verkündet werden, sagte Ufo-Sprecher Nicoley Baublies der Deutschen Presse-Agentur. Er kündigte eine Pressekonferenz für Mittwochnachmittag um 14.00 Uhr im südhessischen Mörfelden-Walldorf bei Frankfurt an. Am Donnerstag war der insgesamt dritte Versuch gescheitert, in dem festgefahrenen Tarifkonflikt zwischen dem Konzern und den Flugbegleitern in die Schlichtung mit zusätzlicher Mediation zu tariffremden Fragen einzusteigen.

Tesla: Laut einem Bericht von CNBC hat der unabhängige Investor Brian Sparks bei der National Highway Traffic Safety Administration und dem Office of Defects Investigations eine Petition eingereicht hat, in der er die Behörden auffordert, Ansprüche von Tesla-Fahrern zu prüfen. Es geht dabei um 127 Beschwerden, die bei der Regierung eingereicht worden sind. Bei den Beschwerden dreht es sich um unbeabsichtigte Beschleunigung von Tesla-Elektrofahrzeugen, die zu 110 Unfällen und 52 Verletzungen beigetragen haben sollen. Ob an den Vorwürfen etwas dran ist, lässt sich Zurzeit noch nicht sagen. Sparks sagte zu CNBC, dass er eine Petition zur Nachforschung eingereicht habe, weil er von der persönlichen Geschichte von Jennifer Terry bewegt wurde. Ein kleiner und auch vielleicht wichtiger Hinweis: Laut dem Bericht von CNBC ist Sparks gerade bei Tesla auf der Short-Seite unterwegs. Hat jedoch seine Einsätze abgesichert und war in der Vergangenheit lange Zeit an Tesla beteiligt.

Boeing: Der US-Luftfahrtkonzern hat ein neues Software-Problem bei dem mit Flugverboten belegten Krisenjet 737 Max gefunden, dass eine Wiederzulassung erschweren könnte. „Wir nehmen die notwendigen Updates vor“, teilte Boeing am Freitag mit. Dabei arbeite das Unternehmen mit der US-Flugaufsicht FAA zusammen und halte Kunden und Zulieferer auf dem Laufenden. „Unsere oberste Priorität ist, dass die 737 Max sicher ist und alle regulatorischen Vorgaben erfüllt sind, bevor sie wieder in den Betrieb geht.“ Das nun aufgetauchte, neue Problem wurde laut informierten Quellen bei der Finalisierung des Updates ausgerechnet dieser Software festgestellt, die als entscheidende Hürde für eine Wiederzulassung gilt. Dadurch könnte sich das Verfahren noch länger hinziehen. Die US-Luftfahrtaufsicht FAA erklärte in einem Statement lediglich, dass bei der angestrebten Wiederinbetriebnahme der 737 Max ein gründlicher Prüfungsprozess befolgt werde, bei dem die Behörde mit anderen internationalen Regulierern kooperiere. Es gebe keinen Zeitplan darüber, wann diese Arbeiten abgeschlossen werden.

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: Sergey Kohl / Shutterstock.com

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