Wacker Chemie übernimmt Biotech-Hersteller Genopis in den USA

Reuters

München/San Diego (Reuters) - Der Münchner Chemiekonzern Wacker stärkt mit der Übernahme des Plasmid-DNA-Herstellers Genopis in den USA sein Biopharmageschäft.

"Mit den Kompetenzen von Genopis in der pDNA-Technologie erweitern wir unser Portfolio und unsere Kapazitäten als Auftragshersteller für die Pharmaindustrie. Gleichzeitig schaffen wir uns so eine lokale Präsenz im wichtigen US-amerikanischen Markt für biopharmazeutische Produkte", teilte der Vorstandsvorsitzende Rudolf Staudigl in der Nacht zum Mittwoch mit. Der Gesamtkaufpreis für die Akquisition besteht aus einer Zahlung von 39 Millionen Dollar (32,4 Millionen Euro) sowie möglichen weiteren erfolgsabhängigen Zahlungen im Rahmen eines sogenannten Earn-Out-Modells. Der Vollzug der Transaktion wird im 1. Quartal 2021 erwartet.

Die pDNA-Technologie kann entweder direkt für nukleinsäure-basierte Gentherapien und für Impfstoffe verwendet werden oder als Ausgangsbasis für Therapeutika eingesetzt werden, beispielsweise zur Herstellung von Messenger RNA (mRNA). Erst kürzlich hatte der im MDax notierte Konzern mit dem Impfstoffentwickler CureVac einen Vertrag zur Produktion des mRNA-basierten Covid-19-Impfstoffkandidaten CVnCOV des Tübinger Unternehmens unterzeichnet.

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