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Wirecard: Aktie gibt nach Ende des Leerverkaufsverbots klar ab ++ Deutsche Bank: Aufsichtsrat sieht Fusion immer skeptischer ++ Tesla: 2020 sollen autonome Taxis starten

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Wirecard: Aktie gibt nach Ende des Leerverkaufsverbots klar ab ++ Deutsche Bank: Aufsichtsrat sieht Fusion immer skeptischer ++ Tesla: 2020 sollen autonome Taxis starten

Der Dax ist am Dienstag kaum bewegt in die verkürzte Handelswoche nach dem Osterfest gestartet. Der deutsche Leitindex gab kurz nach dem Auftakt um 0,01 Prozent auf 12 220 Punkte nach. Ins Auge fiel im frühen Handel ein Kursrutsch bei den Aktien von Wirecard  um mehr als 5 Prozent, nachdem die Finanzaufsicht Bafin ihre Vorsichtsmaßnahmen gegen zeitweilig befürchtete illegale Attacken von Börsenspekulanten auf den Zahlungsabwickler beendet hatte.

Alleine in den vergangenen sieben Handelstagen aber hatte der Dax um mehr als 3 Prozent zugelegt und ein Jahreshoch erklommen. Der Index der mittelgroßen Werte MDax rückte am Dienstag um 0,14 Prozent auf 25 893,00 Punkte vor.

„In der vor uns liegenden Handelswoche dürften vor allem die Quartalsbilanzen aus den Unternehmen in den USA die Richtung der Aktienmärkte bestimmen“, schrieb Marktanalyst Milan Cutkovic vom Handelshaus AxiTrader. Die Chancen für eine Fortsetzung der Rally stünden dabei relativ gut. Da die Anleger eher pessimistisch in Sachen Berichtssaison eingestellt seien, bestehe Potenzial für positive Überraschungen.

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Wirecard: Aktie klar im Minus

Die Aktien des Bezahldienstleisters stehen am Dienstag nach dem Ende des Leerverkaufsverbots durch die Bafin etwas unter Druck. Das zweimonatige Verbot der Finanzaufsicht war eine Vorsichtsmaßnahme gegen befürchtete Attacken von Börsenspekulanten auf den Dax-Konzern. So hatten Negativberichte der „Financial Times“ über Gesetzesverstöße von Wirecard-Mitarbeitern in Singapur einen Kurssturz ausgelöst.

Aktuell ermitteln die Behörden: Wirecsard wurde nach Einschätzung der Bafin mutmaßlich Opfer einer gezielten Attacke von Börsenspekulanten, die auf fallende Kurse wetten. Deswegen stellte die Behörde Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen gut ein Dutzend Beteiligte.

Von Ende Januar bis Anfang Februar waren sie nach den „FT“-Berichten im Tief um fast 50 Prozent bis auf 86 Euro eingebrochen, bevor sie sich unter starken Schwankungen berappelten.

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Deutsche Bank: Widerstand gegen Fusion wächst weiter

Eigentlich hatte sich die Commerzbank gewünscht noch vor Ostern etwas über den Stand der Fusions-Gespräche zu veröffentlichen. Vor den Feiertagen blieb es allerdings ruhig. Das könnte sich aber schon in dieser Woche ändern, denn die Deutsche Bank hat angekündigt spätestens mit der Vorlage der Quartalszahlen ein Update zu liefern. Die stehen am Freitag auf der Tagesordnung. Also spätestens dann gibt es Neuigkeiten zum Stand der Dinge zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank

Aufsichtsrat immer weniger überzeugt

Nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ hat der Widerstand im Aufsichtsrat der Deutschen Bank gegen die „allzu komplexe“ Transaktion in den vergangenen Tagen sogar noch zugenommen. Das höchste Gremium scheint immer weniger überzeugt von einem Zusammenschluss der beiden größten deutschen Geldhäuser. Zudem sehen auch einige Großaktionäre die Pläne immer noch nicht als gelungen an.

Kurz & knapp:

Thomas Cook: Übernahmespekulationen lassen die Papiere des Touristik-Konzerns am Dienstag kräftig steigen. Über das Osterwochenende hatte es Berichte gegeben, wonach sich der Konzern mit Interessenten in Übernahmegesprächen befinde. Thomas Cook war im vergangenen Geschäftsjahr vor allem wegen Problemen im britischen Veranstaltergeschäft in die roten Zahlen gerutscht. Im Februar stellte das Unternehmen seine Fluggesellschaften samt dem deutschen Ferienflieger Condor zum Verkauf.

Tesla: Elon Musk hält an seinem Plan fest, eine Robotaxi-Flotte aus Elektroautos der Firma aufzubauen. Er gehe davon aus, dass ein solcher Service nach Freigabe durch Behörden im kommenden Jahr an zumindest einem Ort an den Start gehen könne, sagte Musk in der Nacht zum Dienstag. Die bereits 2016 vorgestellte Idee des „Tesla Network“ sieht vor, dass Besitzer ihre Fahrzeuge auf autonome Taxifahrten losschicken, wenn sie sie nicht brauchen. Tesla wolle zudem selbst Autos auf diese Plattform bringen und dadurch Geld verdienen, kündigte Musk an. Der Tesla-Chef ist mit seinem Zeitplan optimistischer als viele andere Automanager.

US-Banken: Europas Großbanken hinken einer Studie zufolge der US-Konkurrenz immer stärker hinterher. Die zehn größten US-Häuser verdienten im vergangenen Jahr zusammen gut zweieinhalb mal soviel wie ihre europäischen Wettbewerber. Wie aus der Untersuchung des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY hervorgeht, verbesserten die gemessen an der Bilanzsumme zehn größten Banken Europas ihren Gewinn zum Vorjahr um 35 Prozent auf insgesamt 52 Milliarden Euro. Die Institute jenseits des Atlantiks zogen mit einem Plus von 88 Prozent auf umgerechnet 138 Milliarden Euro davon.

Die Geldinstitute in Europa spürten nach wie vor kräftigen Gegenwind, vor allem die Banken im Euroraum: „Sie leiden unter der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank und müssen sogar hohe Strafzinsen auf Einlagen zahlen“, erläuterte EY-Experte Claus-Peter Wagner. Eine schwächelnde Konjunktur bremse zusätzlich das Geschäft. Auch litten viele Institute immer noch unter Altlasten aus der Finanzkrise.

Von Markus Weingran/dpa-AFX

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Foto: Homepage Wirecard

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