Wirtschaftsverbände fordern schnellere Hilfen für Unternehmen in Pandemie

Reuters

(Reuters) - Der Deutsche Industrie- und Handelskammertags (DIHK) und der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) fordern vor dem Start der Ampel-Koalition die neue Bundesregierung zu einer schnellen Entlastung der Unternehmen in der anhaltenden Corona-Pandemie auf.

"Die neue Bundesregierung hat es in der Hand zu verhindern, dass zum Jahresende in vielen Betrieben endgültig das Licht ausgeht", sagt BVMW-Bundesgeschäftsführer Markus Jerger den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Vor allem bei der Antragsstellung der bis Ende März 2022 laufenden Hilfszahlungen brauche es Nachbesserungen.

Zudem solle die neue Regierung "als erste Schritte die geplanten Sonderabschreibungen und Verlustverrechnungen rasch auf den Weg bringen sowie die EEG-Umlage schnell abschaffen. Diese Entscheidungen entlasten viele Unternehmen und können daher wichtige Investitionsimpulse sein", sagt Peter Adrian, Präsident des DIHK, den Zeitungen. Viele Unternehmen würden sich aufgrund der Corona-Beschränkungen, hoher Energie- und Rohstoffpreise und fehlender Fachkräfte in einer schwierigen Situation befinden.

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