Zalando: Onlinemodehändler liefert starkes Q1 und erhöht Prognose – Aktie steigt nachbörslich

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Zalando: Onlinemodehändler liefert starkes Q1 und erhöht Prognose – Aktie steigt nachbörslich

Der Onlinemodehändler Zalando hat nach einem starken Jahresauftakt die Prognose für 2021 erhöht. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Management nun ein Umsatzwachstum von 26 bis 31 Prozent auf 10,1 bis 10,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Berlin mitteilte. Das Bruttowarenvolumen – das nicht nur die eigenen Umsätze Zalandos erfasst, sondern auch die Verkäufe über die Plattform, soll noch stärker zulegen – um 31 bis 36 Prozent auf 14,0 bis 14,6 Milliarden Euro. Zuvor hatte Zalando ein Erlöswachstum von 24 bis 29 Prozent und ein Plus des Bruttowarenvolumens von 27 bis 32 Prozent in Aussicht gestellt.

Das starke Wachstum wirkt sich auch auf die Profitabilität aus: Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) erwartet das Management nun bei 400 bis 475 Millionen Euro, nach zunächst avisierten 350 bis 425 Millionen Euro. Zalando gehört zu den Profiteuren in der Corona-Krise. Wegen der anhaltenden Beschränkungen des öffentlichen Lebens kaufen die Menschen verstärkt im Internet ein. Zusätzlich bietet Zalando über eine eigene Plattform anderen Händlern und Markenherstellern einen Platz, an dem sie ihre Produkte anbieten können.

Auf Tradegate stieg die Aktie nach den Neuigkeiten um gut 3 Prozent.

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Bereits Mitte April hatte Zalando vorläufige Zahlen für das erste Quartal vorgelegt, die besser ausgefallen waren als von Analysten erwartet. So meldete das Unternehmen ein Erlöswachstum von 46 bis 48 Prozent auf 2,22 bis 2,26 Milliarden Euro. Für das bereinigte Ebit rief Zalando 80 bis 100 Millionen Euro auf, nachdem hier ein Jahr zuvor ein Verlust von fast 99 Millionen verbucht worden war. Neben der hohen Nachfrage spielten auch geringere Retouren dem Berliner Unternehmen in die Karten. Detaillierte Zahlen will das Unternehmen am Donnerstag vorlegen.

Zudem kündigte Zalando an, Aktien im Wert von bis zu 200 Millionen Euro zurück zu kaufen, um Aktienoptionsprogramme für Mitarbeiter zu bedienen. Dabei sollen nicht mehr als 20 Millionen Aktien erworben werden. Das Programm wird spätestens am 30. Juli enden.

onvista/dpa-AFX

Titelfoto: nitpicker / Shutterstock.com

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