Wall Street

New York Ausblick: Wenig Bewegung nach Rekorden

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
Quelle: Stuart Monk/Shutterstock.com

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen dürften nach ihren jüngsten Rekorden am Dienstag zunächst kaum von der Stelle kommen. Konjunkturdaten gaben den Indizes vorbörslich nur kurz einen positiven Impuls.

Eine halbe Stunde vor Handelsbeginn taxierte der Broker IG den Nasdaq 100 0,1 Prozent höher auf 19 923 Punkte. Damit bliebe dem technologiewertelastigen Index ein neuer Bestwert erst einmal verwehrt. Zum Wochenstart hatte er den fünften Handelstag in Folge einen Rekord aufgestellt und die Marke von 20 000 Punkten ins Visier genommen. Auch der marktbreite S&P 500 war so hoch gestiegen wie nie zuvor, während der Dow Jones Industrial weiter hinterherhinkt. Den US-Leitindex sieht IG am Dienstag kaum verändert bei 38 768 Punkten.

Der US-Einzelhandelsumsatz war im Mai weniger stark gestiegen als erwartet. Zudem fiel die Entwicklung im Vormonat schwächer aus als bisher bekannt: Anstatt einer Stagnation ergibt sich nach neuen Zahlen ein knapper Rückgang.

Im Halbleiterherstellersektor bahnt sich am Dienstag eine Fortsetzung der jüngsten Rekordjagd ab. Broadcom -Titel legten vorbörslich um 1,8 Prozent zu, womit sich der achte positive Handelstag in Folge abzeichnet - es wäre die bisher längste Gewinnsträhne im laufenden Jahr. Bei Micron zeichnet sich ein Plus von 2,7 Prozent ab, während Qualcomm um 3,2 Prozent vorrückten.

Dagegen ging es für die Aktien von Lennar um 2,7 Prozent bergab. Das Bauunternehmen übertraf zwar der US-Investmentbank Goldman Sachs zufolge im vergangenen Quartal die Erwartungen. Doch der Ausblick auf das laufende Quartal enttäuschte.

Die sturmerprobten Anteilseigner des Videospielehändlers Gamestop mussten vorbörslich einen Kursrückgang von 2,6 Prozent verkraften, womit die Papiere an den Rutsch vom Vortag anknüpfen würden. Konzernchef Ryan Cohen kündigte eine Verkleinerung des Filialnetzes an.

Bei Boeing stand ein Kursrückgang um 0,4 Prozent zu Buche. Einem Medienbericht zufolge lehnte der Chef des Triebwerkherstellers GE Aerospace ein Angebot ab, in gleicher Funktion zu dem problemgeplagten Flugzeugbauer zu wechseln./gl/mis