Deutsches KI-Startup Helsing sammelt frisches Geld ein

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Frankfurt (Reuters) - Zur Finanzierung der weiteren Geschäftsentwicklung hat sich das deutsche KI-Startup Helsing bei Investoren frisches Kapital gesichert.

Außerdem gab der Entwickler von Künstlicher Intelligenz (KI) für das Militär am Donnerstag die Gründung einer estnischen Tochter bekannt. Sie soll gemeinsam mit Firmen aus der Region neue Produkte entwickeln.

"Die baltischen Staaten sind für die NATO von zentraler Bedeutung", sagte Gundbert Scherf, Mitgründer und Co-Chef von Helsing. Die neue Tochter solle unter Berücksichtigung der Lehren aus dem Ukraine-Krieg die Verteidigungsfähigkeit dieser Länder verbessern.

Das Volumen der aktuellen Finanzierungsrunde bezifferte Helsing auf 450 Millionen Euro. Das Geld diene vor allem dazu, Forschung und Entwicklung voranzutreiben. Ende Juni hatte die "Financial Times" über entsprechende Pläne berichtet und die Unternehmensbewertung auf 4,5 Milliarden Dollar taxiert. Helsing wurde 2021 gegründet und arbeitet nach eigenen Angaben unter anderem an Software für den Eurofighter und dessen geplanten Nachfolger FCAS (Future Combat Air System).

(Bericht von Hakan Ersen, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)