Rohstoffe

Ölpreise legen zu - Geopolitische Risiken treiben

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
Quelle: Corona Borealis Studio/Shutterstock.com

Die Ölpreise sind am Freitag wegen der Zuspitzung der geopolitischen Lage im Nahen Osten gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am Vormittag 80,40 US-Dollar. Das waren 88 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im September legte um 92 Cent auf 77,23 Dollar zu.

Die geopolitischen Risiken sind wieder stärker in den Mittelpunkt des Interesses der Anleger gerückt. Zuletzt hatte US-Präsident Joe Biden Israel militärische Unterstützung zugesichert. Israel und die USA stellen sich nach der Tötung des politischen Anführers der islamistischen Hamas in Teheran auf Vergeltungsschläge des Irans und seiner Verbündeten ein. Damit verstärkt sich die Gefahr eines weiteren großen Kriegs in der ölreichen Region.

Am Donnerstag hatten schwache US-Konjunkturdaten die Ölpreise zeitweise noch deutlich belastet. Unter anderem hatte sich die Stimmung der Einkaufsmanager in den Industriebetrieben der USA unerwartet verschlechtert. Die US-Konjunkturdaten deuten aus Sicht der Dekabank "durchgängig auf eine Abschwächung".

Im Verlauf der Handelswoche zeigten sich deutliche Kursschwankungen am Ölmarkt. Insgesamt hat sich Brent-Öl aus der Nordsee seit Montag etwas verbilligt und damit die Abwärtstendenz der vergangenen Wochen fortgesetzt. Seit Anfang Juli ist der Brent-Preis vor allem wegen der Sorge über eine schwache Nachfrage etwa sieben Dollar je Barrel gefallen.

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