US-Ölreserven belasten

Ölpreise bleiben unter Druck

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
Quelle: Thaiview/Shutterstock.com

Die Ölpreise sind am Mittwoch leicht gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am Vormittag 77,06 US-Dollar. Das waren 14 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 20 Cent auf 72,97 Dollar.

Am Markt wurde auf die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den USA verwiesen. Der führende Interessenverband der amerikanischen Öl- und Gasindustrie, das American Petroleum Institute (API) verzeichnete einen Anstieg der wöchentlichen Lagerbestände um 0,3 Millionen Barrel. Steigende Ölreserven in der größten Volkswirtschaft der Welt belasten in der Regel die Ölpreise. Am Nachmittag werden die offiziellen Daten der US-Regierung zu den Ölreserven erwartet, die für neue Impulse sorgen könnten.

Neben den Lagerdaten haben die Anleger auch die weitere Entwicklung bei den Verhandlungen über eine Waffenruhe im Gaza-Krieg im Blick. Begleitet von wachsender Skepsis hatte US-Außenminister Antony Blinken zuletzt seine intensiven Bemühungen um eine Waffenruhe in Gaza fortgesetzt. In den vergangenen Wochen hatte die Furcht vor einer weiteren Zuspitzung der geopolitischen Lage in der ölreichen Region des Nahen Osten den Ölpreisen mehrfach Auftrieb verliehen, bevor sie seit Mitte August tendenziell gesunken sind.

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