Kerninflation in Japan im Juli erneut gestiegen

Die Kerninflation in Japan ist im Juli den dritten Monat in Folge gestiegen.
Wie die offiziellen Daten vom Freitag zeigten, stieg der landesweite Kernverbraucherpreisindex (VPI), der frische Lebensmittel ausschließt, um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Juni war er um 2,6 Prozent gestiegen. Damit entsprach der VPI im Juli der mittleren Marktprognose. Der Kernpreisindex, der frische Lebensmittel und Energiekosten ausschließt und von der japanischen Notenbank, der Bank of Japan (BOJ), als wichtiger Indikator für breitere Inflationstrends genau beobachtet wird, stieg um 1,9 Prozent, nachdem er im Juni um 2,2 Prozent gestiegen war.
Der Anstieg des Kerninflationsindexes, der weitgehend auf das Auslaufen staatlicher Subventionen zur Senkung der Stromrechnungen für Haushalte zurückzuführen ist, führte dazu, dass die Inflationsrate den 28. Monat in Folge bei oder über dem Zielwert der Zentralbank von zwei Prozent lag. Damit bleibt die BOJ auf Kurs, um in den kommenden Monaten weitere Zinserhöhungen in Betracht zu ziehen.