Harris-Vorsprung auf Trump schmilzt in Reuters-Umfrage auf 46 zu 43

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Washington (Reuters) - Weniger als einen Monat vor der US-Präsidentschaftswahl liegen die beiden Kandidaten Kamala Harris und Donald Trump weiterhin dicht beieinander.

In der jüngsten, am Dienstag veröffentlichten Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und des Meinungsforschungsinstituts Ipsos kommt die Demokratin Harris auf 46 Prozent Zuspruch. Trump landet bei 43 Prozent. In der Erhebung vor zwei Wochen lag der Republikaner noch sechs Punkte hinter seiner Kontrahentin.

Vor allem Trumps Aussagen zur Wirtschaft und zu Einwanderern scheinen zu verfangen. Als wichtigstes Wahlthema nennen die Befragten die Wirtschaft. 70 Prozent treiben insbesondere die Lebenshaltungskosten um. In diesem Punkt trauen 44 Prozent Trump eher zu, das Thema in den Griff zu bekommen - bei Harris sind es 38 Prozent. Nur wenige Teilnehmer heben die Lage am Arbeitsmarkt, Steuern oder die Aussicht auf eine Verbesserung ihrer persönlichen finanzielle Situation als für sie wichtigste Fragen hervor. Doch auch hier schneidet Trump besser ab als Harris. Die Vize-Präsidentin wird aber von mehr Befragten für geeigneter gehalten, wenn es darum geht, die Kluft zwischen reichen und durchschnittlich vermögenden US-Amerikanern zu bewältigen.

Der Aussage "Einwanderer, die sich im Land illegal aufhalten, stellen eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar" stimmen 53 Prozent der Wähler zu. 41 Prozent geben an, anderer Ansicht zu sein. Trump scheint davon zu profitieren. Ein harter Kurs gegen Einwanderer ist einer der Schwerpunkte seines Wahlkampfes. Regelmäßig verknüpft er das Thema mit Kriminalität.

Harris wiederum sprechen die Befragten mehrheitlich "geistige Schärfe" und die Fähigkeit zu, mit Herausforderungen umgehen zu können. 55 Prozent sehen das so. Trump kommt auf 46 Prozent.

Die Online-Umfrage lief über vier Tage bis Montag. Die Fehlerquote beträgt etwa drei Prozentpunkte. Es beteiligten sich landeweit 1272 erwachsene US-Bürger, von denen 1076 bereits als Wähler registriert sind. Von diesen gaben 969 an, dass sie sehr wahrscheinlich zur Wahl gehen werden. Wahltag ist der 5. November.

(Bericht von Jason Lange, Christian Rüttger, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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