Berlin und London wollen in Verteidigungspolitik enger kooperieren

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Berlin (Reuters) - Angesichts aktueller Bedrohungen vor allem durch Russland wollen Deutschland und Großbritannien in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik enger zusammenarbeiten.

Dazu wollen Verteidigungsminister Boris Pistorius und der britische Ressortchef John Healey am Mittwoch in London eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnen, wie das Ministerium in Berlin am Dienstag mitteilte. Dies sei "auch Ausdruck der britischen Neuausrichtung gegenüber Europa".

"Wir tragen damit gemeinsam dazu bei, den europäischen Pfeiler innerhalb der Nato zu stärken", wird Pistorius in der Mitteilung zitiert. "Unsere Kooperationsprojekte sind für andere Partner offen, denn nur gemeinsam können wir unsere Handlungsfähigkeit nachhaltig ausbauen." Ziel der "Trinity House Vereinbarung" sei unter anderem, "dass wir noch mehr tun, um die Ostflanke der Nato zu stärken und wichtige Fähigkeitslücken wie etwa bei den weitreichenden Abstandswaffen zu schließen". Healey bezeichnete die Vereinbarung in der Erklärung als "Meilenstein-Moment in unseren Beziehungen mit Deutschland". Angestrebt werde auch eine engere Zusammenarbeit in der Rüstungsindustrie.

(Bericht von Alexander Ratz; Redigiert von Scot W. Stevenson; Bei Rückfragen wenden Sie sich an berlin.newsroom@tr.com)

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