Der Euro ist auf dem Weg zu einem neuen Jahrestief

Rückblick:
Nach dem positiven Wochenauftakt kletterte der Euro gegenüber dem Dollar am Dienstagabend vor der US-Wahl zeitweise bis in den Bereich um 1,0930 Dollar - offenbar in Antizipation eines Wahlsiegs von Kamala Harris.
Noch in der Nacht zum Mittwoch ging es dann über 200 Pips nach unten als feststand, das Donald Trump neuer US-Präsident wird. Die anschließende Erholung zurück über 1,08 Dollar wurde dann am Freitag erneut abverkauft.
Ausblick:
Die Handelswoche startet zunächst erst einmal eher ruhig, ohne nennenswerte Wirtschaftsdaten. In den USA ist am Montag Bankfeiertag, die Anleihemärkte sind geschlossen. Dafür wird es dann aber ab Mittwoch richtig interessant. Die US-Inflationsdaten stehen an.
Den Auftakt machen die Konsumentenpreise am Mittwochnachmittag, am Donnerstag folgen dann die Produzentenpreise. Den Wochenabschluss bilden diesmal am Freitag um 14:30 Uhr die US-Einzelhandelsdaten.
Charttechnischer Ausblick:
Mit dem Abverkauf am vergangenen Freitag und der Schwäche zu Wochenbeginn ist der Weg des geringsten Widerstands im Währungspaar Euro/Dollar weiter ganz klar abwärts.
Neue Jahrestiefs unterhalb der Marke von 1,06 Dollar sind aus charttechnischer Sicht nur eine Frage der Zeit und könnten bereits im Wochenverlauf erreicht werden. Etwas Entspannung für die Käuferseite gibt es erst bei einem Tagesschluss nördlich der Marke von 1,0800/30 Dollar.
Wichtige Daten & Termine im Wochenverlauf:
Montag: US Bank-Feiertag
Dienstag: 11 Uhr ZEW-Index
Mittwoch: 14:30 Uhr US-Verbraucherpreise
Donnerstag: 14:30 Uhr US-Produzentenpreise, 21 Uhr Powell-Rede
Freitag: 14:30 Uhr US-Einzelhandelsdaten
