PC-Hersteller

Lenovo will mit Auslandsexpansion US-Zöllen entgehen

Reuters · Uhr (aktualisiert: Uhr)
Quelle: N.Z.Photography/Shutterstock.com

Peking (Reuters) - Wegen möglicher zusätzlicher US-Zölle auf chinesische Waren will der weltgrößte PC-Hersteller Lenovo weitere Werke außerhalb der Volksrepublik aufbauen.

Unter anderem sei eine Fabrik in Saudi-Arabien geplant, sagte Konzern-Chef Yang Yuanqing am Freitag. Bislang produziert Lenovo hauptsächlich in China, betreibt insgesamt aber mehr als 30 Werke in neun verschiedenen Staaten. Yang gab außerdem ein überraschend starkes Quartalsergebnis bekannt.

Dank einer anziehenden Nachfrage nach einer neuen, für Künstliche Intelligenz (KI) optimierten PC-Generation steigerte der Konzern seinen Umsatz im abgelaufenen Quartal um fast ein Viertel auf knapp 18 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten lediglich mit 16 Milliarden Dollar gerechnet. In einem schrumpfenden Gesamtmarkt setzte Lenovo 16,5 Millionen Rechner ab, drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im kommenden Jahr werde der Anteil an KI-PCs an den Verkäufen auf 25 Prozent steigen und 2027 80 Prozent erreichen, prognostizierte Yang. Die Infrastruktur-Sparte, die Server für Rechenzentren produziert, wuchs dank des KI-Booms im Berichtszeitraum um 60 Prozent.

(Bericht von Liam Mo und Brenda Goh; geschrieben von Hakan Ersen, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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