EZB beendet Sicherheiten-Rahmen aus der Krisenzeit

Frankfurt (Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) schraubt ihre seit der globalen Finanzkrise geltenden vorübergehenden Erleichterungen für Banken bei den geforderten Sicherheiten für Kreditgeschäfte zurück.
Künftig solle es nur noch eine Liste von akzeptierten Sicherheiten geben, die Banken in Kreditgeschäften mit der EZB hinterlegen können, teilte die EZB am Freitag in Frankfurt mit. Der EZB-Rat habe beschlossen, diejenigen vorübergehenden Maßnahmen bei den Sicherheiten einzustellen, die nicht mehr benötigt würden. Diese sollen schrittweise abgeschafft werden.
Manche bislang nur vorübergehend als Sicherheiten akzeptierte Wertpapiere oder Vermögenswerte sollen im Zuge der Änderungen nun aber Teil des dauerhaften Rahmenwerks werden. Dazu zählten etwa bestimmte forderungsbesicherte Wertpapiere (Asset Backed Securities). Auch marktfähige auf US-Dollar, britische Pfund oder japanische Yen lautende Vermögenswerte zählten dazu. Die jeweiligen nationalen Notenbanken der Euro-Zone sollen die Details der Änderungen den Geldhäusern mitteilen.
(Bericht von Frank Siebelt, redigiert von redigiert von Sabine Ehrhardt Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)