Thanksgiving-Wochenende spült Millionen in US-Einzelhandel

Das diesjährige Thanksgiving-Wochenende in den USA hat die Kassen der Einzelhändler klingeln lassen.
Während des verlängerten Wochenendes haben die Verbraucher im Durchschnitt 235 Dollar und damit acht Dollar mehr als im Vorjahr ausgegeben, wie aus Daten US-Einzelhandelsverbands NRF am Dienstag hervorgeht. Am beliebtesten waren Bekleidung und Accessoires, gefolgt von Spielzeug und Körperpflegeprodukten. Rund 197 Millionen Amerikaner haben in diesem Jahr an den fünf Tagen von Thanksgiving über den Black Friday bis zum Cyber Monday eingekauft.
"Trotz des verkürzten Einkaufszeitraums und der vielen frühen Verkaufsaktionen der Einzelhändler übertraf dieses Wochenende die Erwartungen bei der reinen Anzahl der Käufer", sagte NRF-Präsident Matthew Shay. Zwar lag die Käuferzahl über den Erwartungen, blieb jedoch unter den 200 Millionen des Vorjahres zurück.
Der Black Friday war mit etwa 81,7 Millionen Käufern in den stationären Geschäften und 87,3 Millionen Online-Shoppern der beliebteste Konsum-Tag des Wochenendes. Vorherigen Angaben des Daten-Anbieters Facteus zufolge stieg der Umsatz bei Online-Verkäufen um 11,1 Prozent, während die Verkäufe in den Geschäften um 5,4 Prozent zurückgingen. Unter Einrechnung der Inflation ist das ein Plus im Online-Geschäft von 8,5 Prozent und ein Minus von 8,0 Prozent im Ladengeschäft.