Erfreuliche Geschäftszahlen

Santander schnellen an EuroStoxx-Spitze

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Quelle: Shutterstock.com/JRomero04

Erfreuliche Geschäftszahlen und hohe geplante Ausschüttungen haben am Mittwoch die Aktien von Santander weiter angetrieben. Die Papiere der Großbank schnellten um 7,5 Prozent auf 5,36 Euro in die Höhe und hatten damit im leicht nachgebenden Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 klar die Nase vorn.

Santander hatte ihren Gewinn 2024 noch stärker gesteigert als gedacht. Jetzt packt Bankchefin Ana Botín das Füllhorn aus und plant milliardenschwere Aktienrückkäufe. Die Dividenden kommen noch obendrauf.

Entsprechend zuversichtlich äußerten sich Analysten. Der Experte Inigo Vega von Jefferies etwa hob den unerwartet hohen Vorsteuergewinn positiv hervor. Vor allem die für Santander wesentlichen Regionen Spanien, Mexiko und Brasilien hätten besser abgeschnitten als gedacht.

Analyst Ignacio Cerezo von der Schweizer Großbank UBS schrieb, die Gewinne insgesamt und die Kernkapitalquote hätten die Erwartungen ordentlich getoppt. Am wichtigsten aber sei die überraschend gesteigerte Ausschüttungsquote.

Dank des Kurssprungs zur Wochenmitte können die Anteilsscheine von Santander nun auch seit Jahresbeginn gerechnet den stärksten Kursanstieg aller 50 im EuroStoxx enthaltenen Werte verzeichnen, und zwar in Höhe von gut 20 Prozent. Der Eurozonen-Leitindex kommt in dieser Betrachtung aktuell auf ein Plus von 7,4 Prozent.

Die Papiere von Santander notieren aktuell auf dem Niveau von 2018. Entsprechend aufgehellt präsentiert sich derzeit das charttechnische Bild. Mit den Kursgewinnen seit Jahresbeginn haben die Anteilsscheine inzwischen alle wichtigen kurz-, mittel- und langfristigen Durchschnittslinien hinter sich gelassen.

Die Nachrichten aus Spanien verliehen auch der gesamten Branche Schwung. So stieg der europäische Banken-Index Stoxx Europe 600 Banks um 0,4 Prozent und näherte sich damit dem höchsten Stand seit 2010. Hierzulande legten die Aktien der Commerzbank geringfügig zu, während jene der Deutschen Bank um 0,7 Prozent fielen.

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