Bundesamt genehmigt Weiterbau von Nord Stream 2

Reuters

Berlin (Reuters) - Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat den Weiterbau der umstrittenen Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 in deutschem Gebiet genehmigt.

Durch die Verlegung der Röhren auf einem zwei Kilometer langen Teilstück seien keine Beeinträchtigungen auf den Naturschutz in der Pommerschen Bucht zu erwarten, erklärte das BSH am Montag zur Begründung. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatten im Januar Einspruch gegen den Weiterbau der Ostsee-Leitung beim BSH eingereicht.

Die rund 1200 Kilometer lange Pipeline soll von Russland nach Deutschland reichen. Sie ist zu 95 Prozent gebaut. Die USA, die eigenes Gas in Europa verkaufen wollen, lehnen das Projekt ab mit der Begründung, Europa werde dadurch noch abhängiger von russischem Erdgas.

Die Mehrheit an dem Pipeline-Projekt hält der russische Energiekonzern Gazprom. Finanzpartner sind Wintershall Dea und Uniper aus Deutschland sowie die österreichische OMV, Royal Dutch Shell und Engie.

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