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Dax bleibt ohne Impulse von der FED in ruhigen Gewässern – Verbesserte Konjunktur-Stimmung stützt – China droht USA im Zoll-Streit derweil erneut mit Vergeltung

onvista
Dax bleibt ohne Impulse von der FED in ruhigen Gewässern – Verbesserte Konjunktur-Stimmung stützt – China droht USA im Zoll-Streit derweil erneut mit Vergeltung

Ohne größere Impulse von der US-Notenbank Fed am Vorabend sind die Kurse am deutschen Aktienmarkt am Donnerstag nicht wirklich vom Fleck gekommen. Der Dax legte im frühen Handel um 0,30 Prozent auf 11.838,59 Punkte zu, ist in der ersten Handelsstunde jedoch wieder unter die 11.800er Marke gerutscht. Am Mittwoch war der Index kräftig gestiegen, angetrieben von der Hoffnung auf Hinweise der Fed auf eine geldpolitische Lockerung.

FED hält sich zurück

„Die Marktteilnehmer konnten keine Tendenzen für eine stärkere Lockerung der US-Geldmarktpolitik erkennen“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank. Somit gehe das Rätselraten und das Warten auf weitere Signale von den Notenbankern weiter. Neue Hinweise über den weiteren Kurs könnte an diesem Freitag Fed-Chef Jerome Powell in seiner Rede auf der Notenbanktagung in Jackson Hole geben. Zuvor wird am Donnerstagmittag noch das Sitzungsprotokoll der Europäischen Zentralbank vorgelegt.

Konjunktur gibt Lebenszeichen von sich

Etwas Rückenwind erhielten die Börsen von der Konjunktur: Umfragen unter Einkaufsmanagern in Frankreich und Deutschland übertrafen im August die Erwartungen und deuten zumindest für Frankreich auf eine zunehmende wirtschaftliche Aktivität hin, sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor.

US-Märkte ebenfalls erholt

Der Dow Jones Industrial hat nach dem Rückschlag am Dienstag seinen Erholungskurs fortgesetzt. Die Anleger wetteten am Mittwoch wieder verstärkt auf konjunkturelle Unterstützung durch die Notenbank, so dass der US-Leitindex und auch die anderen wichtigen Börsenbarometer jeweils knapp 1 Prozent höher aus dem Handel gingen.

Der Dow stieg um 0,93 Prozent auf 26202,73 Punkte, nachdem bereits in Europa die Kurse kräftig angezogen hatten. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,82 Prozent auf 2924,43 Zähler und der technologielastige Nasdaq 100 legte um 0,90 Prozent auf 7733,22 Punkte zu.

China wiederholt Drohung mit Vergeltungsmaßnahmen

Chinas Handelsministerium hofft, dass die USA die unangebrachten Zölle stoppen und durch einen Dialog bereit sind, eine Lösung für die Probleme zu finden. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.

China werde Vergeltungsmaßnahmen ergreifen müssen, wenn die USA auf dem derzeitigen Kurs bleiben, drohte das chinesische Handelsministerium. Der bisherige Stand ist, dass die USA einen Teil der Zölle auf den 15. Dezember vertagt haben, auch laut Aussage von US-Präsident Trump, um den amerikanischen Einzelhandel im wichtigen Weihnachtsgeschäft nicht zu belasten. „Der Handelskrieg ist sowohl für China als auch für die USA schlecht, er wird sich nachteilig auf die Weltwirtschaft auswirken“, so das Handelsministerium.

US-Präsident Donald Trump hatte gestern gesagt, er sei „der Auserwählte“, um es mit China aufzunehmen. Für ihn wäre es sicherlich einfacher gewesen, wenn er keinen Handelskrieg mit China angefangen hätte, so Trump, aber er musste es einfach tun. Trump sagte aber auch, dass die USA aller Voraussicht nach einen Handelsdeal mit Peking machen werden.

Gestern sagte US-Außenminister Pompeo bei einem Mittagessen mit Wirtschaftsverbänden, dass die USA einen Deal mit China wahrscheinlich bis Ende 2020 schließen werden. Das wäre dann erst nach der US-Präsidentschaftswahl. Einige Experten rechnen damit, dass China auf Zeit spielt, in der Hoffnung, dass bei der nächsten US-Wahl ein neuer Präsident gewählt wird, mit dem eine neue Verhandlungsbasis möglich wäre.

(onvista/dpa-AFX/reuters)

Titelfoto: Phongphan / Shutterstock.com

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