DAX: US-Zinsanstieg verjagt Käufer

BörseDaily

Trotz einer euphorischen Starphase zur Wochenmitte mit einem neuen Rekordhoch beim deutschen Leitindex knickten Käufer im späten Handel doch noch ein, der DAX beendete seinen Handel knapp oberhalb von 14.000 Punkten. Mal wieder geisterte das Schreckgespenst steigender Zinsen in den USA herum und vergraulte Anleger auch hierzulande.

Auf Tagesbasis blieb somit eine Unsicherheitskerze stehen, diese könnte kurzfristig weitere Begehrlichkeiten von Verkäufern wecken und das Barometer unter 14.000 Punkte drücken. Unter einem Niveau von 13.960 Punkten wären durchaus noch einmal Rücksetzer in den Bereich der Februarhochs aus 2020 um 13.800 Punkten denkbar. Dort verläuft aktuell auch der EMA 50 und dürfte stabilisierend auf den DAX-Index einwirken.

Sollte es unerwartet zu einem dynamischen Ausbruch über die aktuellen Rekordstände um 14.200 Punkten kommen, wären Zugewinne an 14.300 und darüber an 14.500 Punkte vergleichsweise zeitnah realisierbar. Das wird sich jedoch erst in den kommenden Tagen zeigen, einiges hängt von den entsprechenden Ergebnissen der MPK ab.

Eines vorweg, heute spricht FED-Präsident Jerome Powell auf einer Online-Konferenz und dürfte Hinweise auf die nächsten fiskalpolitischen Schritte der USA geben. Ansonsten trafen erste Wirtschaftsdaten bereits in der Nacht zum Donnerstag mit Japans Verbrauchervertrauen aus Februar ein, in wenigen Minuten stehen Deutschlands Großhandelsumsätze aus Q4 (real) an. Um 10:00 Uhr wird der EZB-Wirtschaftsbericht veröffentlicht, um 11:00 Uhr folgen europaweite Einzelhandelsumsätze und die Arbeitslosenquote aus Januar.

Ab 13:30 Uhr stoßen die USA mit Challenger-Stellenstreichungen aus Februar dazu, dem folgen Erstanträge und fortgesetzte Anträge auf Arbeitslosenhilfe eine Stunde später. Zeitgleich werden Produktivität ex Agrar Q4 (endgültig) sowie die Lohnstückkosten aus dem Schlussquartal (endgültig) vorgestellt.

DAX (Tageschart in Punkten) Tendenz:
(Quelle: www.tradesignalonline.com)
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 14.131 // 14.169 // 14.202 // 14.283 // 14.358 // 14.411
Unterstützungen: 13.962 // 13.870 // 13.792 // 13.781 // 13.665 // 13.460

Interessenkonflikt

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