Flugzeugbauer: Während Boeing tiefer in die Krise rutscht, erobert Airbus ein neues Rekordhoch – „Investmentstory bleibt intakt“

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Flugzeugbauer: Während Boeing tiefer in die Krise rutscht, erobert Airbus ein neues Rekordhoch – „Investmentstory bleibt intakt“

Des einen Leid, des anderen Freud: Die Airbus-Aktien profitieren weiterhin von der 737-Max-Misere des US-Konkurrenten Boeing. Die Papiere des europäischen Flugzeugbauers erreichten am Mittwoch im Xetra-Handel ein Rekordhoch von 139,12 Euro. Mit einem Plus von 1,86 Prozent auf 139,00 waren sie am frühen Nachmittag unter den größten Gewinnern im Index der mittelgroßen Werte MDax. So geht Boeing nun davon aus, dass das Flugverbot für den Krisenjet 737 Max noch bis Mitte des Jahres anhält.

Hinzu kamen positive Analystenkommentare, die Airbus Schwung verliehen. Zafar Khan von der französischen Großbank Societe Generale hob sein Kursziel von 146 auf 157 Euro, und Stefan Maichl von der Landesbank Baden-Württemberg schraubte sein Ziel von 147 auf 160 Euro nach oben. Beide Experten raten zum Kauf der Papiere.

Für 2020 erwartet Maichl weitere Ertragszuwächse im operativen Geschäft, wenngleich mit einer geringeren Dynamik als zuletzt. Denn zur langfristigen Absicherung des Auslieferungshochlaufs dürfte Airbus verstärkt Geld in Prozesse und Kapazitäten stecken. Die Investmentstory bleibe aber intakt, zumal Konkurrent Boeing Airbus durch seine Schwäche helfe.

Boeing steckt weiter tief in der Krise

Boeing geht davon aus, dass das Flugverbot für den Krisenjet 737 Max noch bis Mitte des Jahres andauert, wie der Konzern gestern mitteilte. Bislang habe der Hersteller erwartet, dass der Problemflieger Monate früher wieder startet.

Anleger reagierten im gestrigen US-Handel sehr nervös und ließen Boeings Aktien um mehr als fünf Prozent fallen. Angesichts der starken Kursbewegungen wurden die Papiere sogar zeitweise vom Handel ausgesetzt. Boeing teilte mit, Kunden und Zulieferer über wahrscheinliche weitere Verzögerungen bei der Wiederzulassung der 737 Max informiert zu haben. Grund sei auch die „rigorose Prüfung“ der Aufsichtsbehörden. Weitere Informationen will Boeing beim Quartalsbericht kommende Woche liefern. Im heutigen vorbörslichen Handel müssen die Papiere erneut knapp 1 Prozent hergeben.

Die Schweizer Bank Credit Suisse hat heute zudem das Kursziel für Boeing von 324 auf 321 US-Dollar gesenkt und die Einstufung auf „Neutral“ belassen. Er habe seine Einschätzung für das Kursziel des US-Flugzeugbauers im Zuge der weiteren Verzögerungen bei der 737 Max angepasst, schrieb Analyst Robert Spingarn in einer am Mittwoch vorliegenden Studie.

onvista/dpa-AFX

Titelfoto: vaalaa / shutterstock.com

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