HelloFresh-Chef - Zukäufe haben keine Priorität

Reuters

Berlin (Reuters) - Der in der Corona-Krise stark nachgefragte Anbieter von Kochboxen, HelloFresh, will weiter aus eigener Kraft wachsen.

Im Mittelpunkt stünden organisches Wachstum, Expansion und Internationalisierung, sagte Firmenchef Dominik Richter am Dienstag auf der wegen der Krise erstmals virtuell stattfindenden Hauptversammlung. Ergebe ein Zukauf Sinn, "würden wir es uns genau anschauen". Mit den Übernahmen von Chef's Plate in Kanada sowie Green Chef auf dem größten Markt - den USA - habe man gezeigt, dass man Firmen gut integrieren könne.

Trotz des rasanten Wachstums zum Jahresstart wollen die Berliner an ihrer Internationalisierungsstrategie festhalten. Bisher sei ein Land pro Jahr neu erschlossen worden, sagte Richter. In diesem Jahr war es Dänemark, womit HelloFresh inzwischen in 14 Ländern aktiv ist. In der Corona-Krise, in der viele Restaurants geschlossen blieben, bestellten viele Menschen Kochboxen, in denen die portionierten Zutaten für Mahlzeiten zusammen mit Rezepten zusammengestellt sind. Laut Richter orderten viele Bestandskunden häufiger und mehr.

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