Knorr-Bremse will 2021 wieder an Vor-Corona-Jahr anknüpfen

Reuters

München (Reuters) - Der Münchner Bahn- und Lkw-Zulieferer Knorr-Bremse will in diesem Jahr im besten Fall wieder an Umsätze und Gewinne vor der Corona-Pandemie anknüpfen.

Der Umsatz des Bremsenkonzerns soll 2021 auf 6,5 bis 6,9 Milliarden Euro wachsen, die operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) bei 17,5 bis 19,0 Prozent liegen, teilte Knorr-Bremse am Donnerstag mit.

Das Unternehmen war im abgelaufenen Jahr glimpflich durch die Corona-Krise gekommen. Der Umsatz ging um elf Prozent auf 6,16 Milliarden Euro zurück, lag damit aber am oberen Ende der eigenen Erwartungen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank um 17 Prozent auf 1,11 Milliarden Euro, die Ebitda-Marge ging auf 18,0 (2019: 19,2) Prozent zurück.

Der Nettogewinn sank um 16 Prozent auf 532,2 Millionen Euro. Der neue Vorstandschef Jan Mrosik sagte, Knorr-Bremse habe seine Widerstandsfähigkeit gezeigt und habe besser abgeschnitten als der Markt. Die Kunden aus der Bahnindustrie hätten den Einbruch der Passagierzahlen für Wartungsarbeiten genutzt, was das Servicegeschäft stabilisiert habe. Die Nutzfahrzeug-Produktion habe sich in China, aber auch in Europa und Nordamerika, schnell erholt.

"Mit einem Auftragsbestand von rund fünf Milliarden Euro haben wir ein neues Rekordniveau erreicht und wollen die positive Entwicklung 2021 fortsetzen", sagte Mrosik. Der Auftragseingang ging 2020 allerdings um neun Prozent auf 6,44 Milliarden Euro zurück.

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