Lonza will neue Produktionslinien für Moderna im ersten Quartal hochfahren

Reuters · Uhr

Zürich (Reuters) - Der Schweizer Pharma-Auftragshersteller Lonza will die neuen Produktionslinien für den Wirkstoff des Corona-Impfstoff des US-Biotechnologiekonzerns Moderna im Laufe des ersten Quartals in Betrieb nehmen.

"Wir sind fristgerecht, um dieses Quartal mit der Verdopplung der Produktionskapazität zu starten", sagte Lonza-Chef Pierre-Alain Ruffieux am Mittwoch.

Lonza baut in seinem Werk in Visp im Kanton Wallis drei zusätzliche Produktionslinien und verdoppelt damit die Kapazität. Ruffieux wollte nicht sagen, wie viel Impfwirkstoff Lonza an Moderna liefern soll. Auf einer Produktionslinie könne pro Jahr Wirkstoff für 100 Millionen Impfdosen hergestellt werden, erklärte er.

Lonza betreibt für Moderna auch eine Produktionslinie im amerikanischen Portsmouth. In Europa wird der Moderna-Impfstoff dann von der spanischen Laboratorios Farmaceuticos Rovi in Madrid fertiggestellt, abgefüllt und ausgeliefert.