Novartis-Tochter Sandoz stärkt Antibiotika-Geschäft durch Zukauf bei GSK

dpa-AFX

BASEL (awp) - Die Novartis -Tochter Sandoz wird künftig stärker im Antibiotika-Geschäft aktiv sein. Die Generika-Sparte des Schweizer Pharmakonzerns hat sich mit dem britischen Hersteller GlaxoSmithKline (GSK) auf die Übernahme seiner Cephalosporin-Antibiotika geeinigt. Dafür sollen 350 Millionen US-Dollar (rund 289 Mio Euro) plus Meilensteine fließen, wie Sandoz am Donnerstag mitteilte. Die Meilensteinzahlungen könnten sich nochmals bis auf 150 Millionen Dollar belaufen.

Die Vereinbarung umfasst den Angaben zufolge die weltweiten Rechte an drei etablierten Marken (Zinnat, Zinacef und Fortum ) in mehr als 100 Märkten. Die Transaktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2021 abgeschlossen werden - vorbehaltlich der üblichen Abschlussbedingungen einschließlich der behördlichen Genehmigungen.

Im vergangenen Jahr hatten die drei Mittel laut Sandoz in den relevanten Märkten einen gemeinsamen Umsatz von rund 140 Millionen US-Dollar erzielt.

Längerfristig will Sandoz Zinnat an Standorten seines eigenen Netzwerks herstellen, dessen globale Antibiotikaproduktion sich auf den Hauptroduktionsstandort im österreichischen Kundl konzentriert./hr/uh/AWP/tav

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu Novartis Aktie

  • 80,90 CHF
  • +0,31%
09.04.2021, 17:30, SIX Swiss Exchange

Leider wurden keine News gefunden.

onvista Analyzer zu Novartis

Novartis auf übergewichten gestuft
kaufen
33
halten
7
verkaufen
12
63% der Analysen der letzten 6 Monate prognostizieren einen steigenden Aktienkurs von durchschnittlich 80,90 €.
alle Analysen zu Novartis
Weitere dpa-AFX-News
alle Artikel anzeigen

Zugehörige Derivate auf Novartis (1.321)

Derivate-Wissen

Sie glauben, der Kurs von "Novartis" wird sich in absehbarer Zeit nicht ändern?

Mit Discount-Zertifikaten können Sie auch bei unveränderten Aktienkursen eine Rendite erzielen.

Erfahren Sie mehr zu Discount-Zertifikaten