Schweizer Börse mit stärkstem Einbruch seit Januar

Reuters

Zürich (Reuters) - Die Angst vor einer neuen Coronavirus-Variante hat die Schweizer Börse am Freitag absacken lassen.

Die in Südafrika entdeckte Mutation des Coronavirus könnte Experten zufolge ansteckender als der aktuell grassierende Delta-Typ und resistenter gegen die bisherigen Impfstoffe sein. Als Reaktion warfen die Anleger Aktien aus den Depots. Der SMI verlor zwei Prozent auf 12.199 Punkte und verbuchte damit das prozentual stärkste Minus seit Januar. Der auch als "Angstbarometer" bekannte Volatilitätsindex kletterte um rund 50 Prozent.

Vor allem der Reise- und der Luxusgütersektor musste Federn lassen. Der Reise-Einzelhändler Dufry büsste zwölf Prozent ein. Die Reise-Buchungsplattform Lastminute verlor 7,7 Prozent. Der Schmuckhersteller Richemont sackte gut fünf Prozent ab, der Uhrenriese Swatch 7,1 Prozent.

Gesucht waren dagegen mögliche Gewinner einer Verschärfung der Covid-Krise. Der Computerzubehör-Hersteller Logitech gewann vier Prozent. Lonza, die unter anderem den Wirkstoff für das Moderna-Vakzin produziert, verteuerten sich um 3,1 Prozent.

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu SMI Index

  • 12.355,18 Pkt.
  • -1,63%
21.01.2022, 14:55, SIX Swiss Exchange Indices
Weitere Reuters-News
alle Artikel anzeigen

Zugehörige Derivate auf SMI (286)

Derivate-Wissen

Sie glauben, der Kurs des "SMI" steigt?

Mit Bonus-Zertifikaten können Sie an steigenden Index-Kursen teilhaben.

Erfahren Sie mehr zu Bonus-Zertifikaten