SNB-Präsident - Signale von Fed und EZB sind positive Zeichen

Reuters

Zürich (Reuters) - Der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Thomas Jordan, stuft Signale der US-Notenbank (Fed) und der Europäischen Zentralbank (EZB) zu einem möglichen Ausstieg aus ihrer ultra-lockeren Geldpolitik als gute Zeichen ein.

SNB-Präsident - Signale von Fed und EZB sind positive Zeichen

"Wenn die großen Zentralbanken der Welt - und ich möchte ihre geldpolitischen Entscheidungen nicht kommentieren - in Richtung Normalisierung gehen, ist das ein sehr gutes Zeichen für den Zustand der Weltwirtschaft, und das ist auch ein positives Zeichen für die Schweizerische Nationalbank", sagte Jordan am Donnerstag. Für die SNB sei klar, dass sie bis auf weiteres an ihrer expansiven Geldpolitik festhalten müsse, um den Aufschwung zu unterstützen und die Inflation im Bereich der Preisstabilität zu halten.

Die Schweizer Währungshüter hatten zuvor bei ihrer vierteljährlichen Zinsentscheidung an dem seit mehr als sechs Jahren geltenden Negativzins von minus 0,75 Prozent festgehalten und ihre Bereitschaft bekräftigt, mit Devisenmarktinterventionen gegen eine wirtschaftsschädliche Aufwertung des Frankens vorzugehen. Die US-Notenbank Fed signalisierte am Mittwoch, dass sie den Krisenmodus zügig verlassen wollen und es eine erste Zinserhöhung bereits 2022 geben könnte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte Anfang September angekündigt, das Tempo ihrer Krisen-Anleihekäufe zu drosseln, ein nahes Ende der Notfallhilfen zur Überwindung der Corona-Krise indes verneint.

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