Square: Bezahldienstleister wird in „Block“ umbenannt – schreitet Jack Dorsey nun noch tiefer auf dem Krypto-Pfad?

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Square: Bezahldienstleister wird in „Block“ umbenannt – schreitet Jack Dorsey nun noch tiefer auf dem Krypto-Pfad?

Der ehemalige Twitter-CEO Jack Dorsey ist schon lange ein Bitcoin-Verfechter und äußerte sich in der Vergangenheit des Öfteren, dass er sich diesem Thema auch beruflich gerne intensiver widmen würde. Nun scheint er nach dem Rücktritt von seinem Posten bei Twitter ernst zu machen und will den Bezahldienstleister Square, dessen CEO er noch ist, tiefer in die Krypto-Materie führen.

Das Unternehmen soll nun in „Block“ umbenannt werden – in Anlehnung an die Blockchain-Technologie, mit der Kryptowährungen wie Bitcoin funktionieren. Der Namenswechsel soll am 10. Dezember offiziell über die Bühne gehen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

„Block ist ein neuer Name, aber unser Ziel der wirtschaftlichen Stärkung bleibt unverändert. Unabhängig davon, wie wir wachsen oder uns verändern, werden wir weiterhin Instrumente entwickeln, um den Zugang zur Wirtschaft zu verbessern“, so Dorsey in einer Unternehmensmitteilung. Der Name Square sei inzwischen ein Synonym für das Händlergeschäft und soll als Marke innerhalb des Konzerns weiter bestehen bleiben.

Im Rahmen der Umbenennung von Square wird Square Crypto, ein separater Teil des Unternehmens, das sich der Weiterentwicklung von Bitcoin widmet, seinen Namen in Spiral ändern.

Square ist einer der Vorreiter unter den Bezahldienstleistern

Dorsey gründete Square vor gut einem Jahrzehnt, nachdem er aus der Twitter-Chefetage herausgedrängt worden war. Als er dann 2015 wieder den Spitzenjob bei Twitter übernahm, behielt er auch die Führung bei Square, was bei einigen Investoren für Unmut sorgte. Erst am Montag gab Dorsey den Chefposten bei Twitter ab und kann sich nun voll auf seine Bezahlfirma konzentrieren.

Square fing an mit Kartenlesegeräten für Smartphones und Tablets, mit denen auch kleinere Händler bargeldlose Zahlungen annehmen können. Das Konzept bekam diverse Nachahmer auch in Europa. Beim Ausbau des Geschäfts setzte Dorsey zuletzt auch stark auf das Geschäft mit Digitalwährungen wie Bitcoin.

Der Schritt ist die zweite Umbenennung eines Technologieunternehmens binnen weniger Wochen, nachdem der Facebook seinen Konzernnamen in Meta änderte. Dieser Namenswechsel soll den Fokus des Unternehmens auf eine künftige digitale Umgebung, das „Metaverse“, symbolisieren.

onvista-Redaktion mit dpa-AFX

Titelfoto: Frederic Legrand – COMEO / Shutterstock.com

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