Swiss Re stellt sich auf mehr Schadenzahlungen für Viruskrise ein

Reuters

Zürich (Reuters) - Der Schweizer Rückversicherungskonzern Swiss Re stellt sich auf weitere Verluste durch die Coronavirus-Pandemie ein.

Er denke, dass die Rückstellungen für Schäden etwa durch Betriebsunterbrechungen oder die Verschiebung und Absage von Veranstaltungen im Moment angemessen seien, sagte Finanzchef John Dacey am Donnerstag. "Aber das ist nicht vorbei - es ist nicht vorbei für uns, es ist nicht vorbei für die Branche." Der Konzern werde von Quartal zu Quartal abschätzen, für welche Schäden er Vorsorge treffen müsse.

Der nach der Münchener Rück zweitgrößte Rückversicherer der Welt hat seine Rückstellungen für Schadenzahlungen infolge der Viruskrise im dritten Quartal um 500 Millionen auf nunmehr drei Milliarden Dollar erhöht. Obwohl die Geschäfte für Swiss Re im dritten Quartal rund liefen und der Konzern an den Finanzmärkten gut verdiente, stand deswegen und wegen teurer Naturkatastrophen nach neun Monaten ein Verlust von 691 Millionen Dollar zu Buche. Mit Blick auf eine Dividende sagte Dacey, ein Ziel von Swiss Re sei es, Ausschüttungen an die Aktionäre aufrechtzuerhalten.

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