Taktische Alternative zur Aktie: Mit Fresenius auf Renditejagd

Hussam Masri
Taktische Alternative zur Aktie: Mit Fresenius auf Renditejagd

Werbung. Aktien aus dem Gesundheitssektor gelten seit Jahrzehnten als besonders zukunftsträchtig – aber stimmt das wirklich? Wie schnell etablierte Erfolgskonzepte ins Wanken geraten können, zeigt sich an Fresenius. An sich ist der Gesundheitskonzern gut positioniert: Die Tochter Fresenius Medical Care (FMC) ist weltweit die Nummer eins bei Dialysedienstleistungen und Fresenius Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber. Mit Fresenius Kabi besitzt der Konzern einen Generika-Spezialisten für intravenöse Arzneimittel und Fresenius Vamed bietet Dienstleistungen für Gesundheitseinrichtungen an. Die breite Positionierung ist durchaus von Vorteil, doch die Corona-Pandemie hinterlässt deutliche Spuren. Besonders hart trifft es die Tochter Fresenius Medical Care (FMC). 

Anfang Februar veröffentlichte der Konzern eine Adhoc-Mitteilung und warnte die Investoren, dass die Übersterblichkeit von Dialysepatienten das Wachstum des Konzernergebnisses im Jahr 2021 belasten dürfte. Fresenius strebe für das Geschäftsjahr, so heißt es in der Mitteilung, „ein gesundes Umsatzwachstum und eine im Vergleich zum Vorjahr mindestens in etwa stabile Entwicklung des Konzernergebnisses an.“ In 2020 war das Ergebnis leicht schwächer, je Aktie betrug das Ergebnis 3,06 Euro nach 3,38 Euro im Vorjahr. 

Im Klartext: Das Unternehmen steht gut da und erwirtschaftet weiter Erträge, doch die Zeiten von unbegrenztem Wachstum sind vorbei. Für Aktienbesitzer, die ihre Position auf den Prüfstand stellen, aber auch Investoren, die auf dem aktuellen Niveau einen Einstieg erwägen, lohnt ein Blick auf Anlagealternativen wie beispielsweise Aktienanleihen.

11,80 Prozent p.a. Festzins für sechs Monate

Für eine kurze Laufzeit von sechs Monaten bringt zum Beispiel die DekaBank 11,80 % Fresenius Aktienanleihe 11/2021 (WKN DK00EJ) sichere 11,80 Prozent Zinsen p.a. (bezogen auf den Nennbetrag von 1.000,00 Euro), unter dem Strich also 5,9 Prozent auf den Kapitaleinsatz. Dabei ist das Risikoprofil vergleichbar mit dem Erwerb der Aktie, da die Aktienanleihe mit einem Basispreis von 100,00 Prozent des Startwerts keinen Puffer aufweist, wie das sonst bei Aktienanleihen häufig der Fall ist. Bei Kursrückschlägen positionieren sich die Inhaber der Aktienanleihe trotzdem etwas besser als die Aktionäre, da sie den hohen Zinskupon erhalten, der weit über der Dividendenrendite liegt.

Das ist durchaus eine Überlegung wert für Investoren, die in den kommenden Monaten von stagnierenden Kursen der Fresenius-Aktie ausgehen und eine attraktive Rendite erzielen wollen. Denn der Zinskupon wird auf jeden Fall ausgezahlt und bietet auch einen kleinen Schutz bei Rückschlägen oder ist eine Entschädigung für mögliche entgangenen Gewinne, sollte der Aktienkurs während der sechs Monate Laufzeit der Aktienanleihe doch stärker steigen, als erwartet. Damit die Rückzahlung zum Nennbetrag erfolgt, muss die Fresenius-Aktie am Bewertungstag (05.11.2021) mindestens auf dem Startniveau schließen.

Anderenfalls drohen Verluste bei der Rückzahlung, da statt des Nennbetrags im Wert gesunkene Fresenius-Aktien an den Anleger übertragen werden. Zudem unterliegt die Aktienanleihe wie jede Schuldverschreibung dem Emittentenrisiko. Demnach würden insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Nennbetrags drohen.

Die Zeichnung läuft vom 19.04.2021 bis 07.05.2021, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

Sie möchten die Kolumne und weitere Informationen zu DekaBank-Zertifikaten zukünftig gern direkt per Mail erhalten? Dann melden Sie sich gleich für unseren Zertifikate-Newsletter an: unter https://www.deka.de/zertifikate/newsletter-anmeldung

Disclaimer: Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Finanzinstruments dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Diese Werbeinformation enthält nicht alle relevanten Informationen zu diesem Finanzinstrument. Vor einer Anlageentscheidung in Zertifikate wird potentiellen Anlegern empfohlen den Wertpapierprospekt zu lesen, um die potentiellen Risiken und Chancen der Anlageentscheidung vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts durch die zuständige Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Der Wertpapierprospekt und eventuelle Nachträge können unter https://www.deka.de/deka-gruppe/wertpapierprospekte unter dem Reiter „EPIHS-II-21“, die Endgültigen Bedingungen unter https://mmscache.deka.de/DE000DK00EJ1_FT.pdf heruntergeladen werden. Sämtliche Wertpapierinformationen sowie das aktuelle Basisinformationsblatt sind ebenfalls bei Ihrer Sparkasse oder der DekaBank Deutsche Girozentrale (www.deka.de), 60625 Frankfurt kostenlos erhältlich. Sie sind im Begriff ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Sollten Kurse / Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse / Preise. Die hier genannten Werte dienen der Erläuterung des Auszahlungsprofils dieses Finanzinstruments. Die Werte sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Verkaufsbeschränkung: Auf besondere Verkaufsbeschränkungen und Vertriebsvorschriften in den verschiedenen Rechtsordnungen wird hingewiesen. Insbesondere dürfen die hierin beschriebenen Finanzinstrumente weder innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika noch an bzw. zugunsten von U.S.-Personen zum Kauf oder Verkauf angeboten werden.

 

 

Vierfach ausgezeichnet – das Zertifikategeschäft der DekaBank. Die Top-Platzierungen bei den wichtigsten Auszeichnungen im deutschen Zertifikate-Markt unterstreichen die hervorragende Qualität des DekaBank-Zertifikate-Angebots. Mehr Informationen unter www.scope-awards.com/award-2021/zertifikate/gewinner1 sowie unter www.zertifikateawards.de

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter Private Banking und Produktmanagement der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie für das Private Banking verantwortlich.


 

News-Archiv

weitere News
Stammdaten
Name:
DekaBank Deutsche Girozentrale
Adresse:
Mainzer Landstraße 16
60325 Frankfurt am Main
E-Mail:
service@deka.de
Info-Telefon:
(069) 71 47 – 652
Internet:
https://www.deka.de/zertifikate
Emittentenprofil

Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Als zentraler Dienstleister bündelt sie Kompetenzen in Asset Management und Bankgeschäft – als Vermögensverwalter, Finanzierer, Emittent, Strukturierer und Depotbank. Die Deka-Gruppe ist einer der größten Wertpapierdienstleister in Deutschland.

In enger Kooperation mit den Sparkassen als exklusiven Vertriebspartnern bietet die Deka-Gruppe privaten und institutionellen Investoren ein breites Spektrum von Anlageinstrumenten – von Basisprodukten der strukturierten Geldanlage bis hin zu maßgeschneiderten Lösungen und Dienstleistungen zur Umsetzung individueller Anlagestrategien in unterschiedlichen Marktszenarien.

Die feste Verankerung der DekaBank im weltweit größten Finanzverbund, der Sparkassen-Finanzgruppe, zeigt sich nicht nur in der engen Zusammenarbeit im Vertrieb – sie wird zusätzlich durch die Anteilseignerstruktur dokumentiert: Die deutschen Sparkassen sind alleinige Eigentümer der DekaBank.

Die Wurzeln der Deka-Gruppe reichen bis in das Jahr 1918 zurück, als die Deutsche Girozentrale (DGZ) entstand. 1956 wurde die Deka als Kapitalanlagegesellschaft gegründet. Aus DGZ und Deka entstand 1999 die DekaBank. 2018 feierte die DekaBank Deutsche Girozentrale ihr 100-jähriges Jubiläum.

Kurs zu Fresenius Aktie

  • 44,95 EUR
  • +1,90%
14.05.2021, 17:35, Xetra

onvista Analyzer zu Fresenius

Fresenius auf übergewichten gestuft
kaufen
46
halten
11
verkaufen
7
71% der Analysen der letzten 6 Monate prognostizieren einen steigenden Aktienkurs von durchschnittlich 44,82 €.
alle Analysen zu Fresenius