Tourismusbeauftragter der Bundesregierung - Reisewarnungen in EU besser abstimmen

Reuters

Berlin (Reuters) - Deutschland will sich bei Reisewarnungen enger mit den EU-Partnern abstimmen.

Eine europäische Herangehensweise sei zum Beispiel bei Corona-Schnelltests und Quarantäne-Auflagen nötig, sagte der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, am Montag in Berlin. Grenzschließungen - wie zu Beginn der Pandemie - müssten nach Möglichkeit mit regionalen Maßnahmen verhindert werden. So sollten mehr Reisen als zuletzt möglich werden. "Es geht um viel", ergänzte Bareiß vor Beratungen der 27 EU-Staaten. Der Tourismus sei in der Pandemie weitgehend zum Erliegen gekommen, über sechs Millionen Menschen machten sich Sorgen, ihren Job zu verlieren.

"Unser Ziel ist es, Reisebeschränkungen auf das notwendige Maß zu begrenzen und den Menschen in Europa wieder eine möglichst große Reisefreiheit zu ermöglichen, ohne dabei den Gesundheitsschutz zu vernachlässigen", so Bareiß. Allerdings gibt es Reisewarnungen für zahlreiche Länder in Europa oder zumindest einzelne Städte und Regionen. Hierfür ist innerhalb der Bundesregierung das Auswärtige Amt zuständig, während der Tourismusbeauftragte im Wirtschaftsministerium angehängt ist.

Vor dem Krise stand der Tourismus für rund zehn Prozent der Wirtschaftskraft in Europa.

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