Vorbörse: Wall Street geht tiefrot aus dem Handel – Dax schmiert auch ab – Ölpreise weiter im Sinkflug

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Vorbörse: Wall Street geht tiefrot aus dem Handel – Dax schmiert auch ab – Ölpreise weiter im Sinkflug

DEUTSCHLAND: – DAX STEUERT AUF TIEF SEIT ANFANG AUGUST ZU – Die erneut absackenden US-Börsen dürften am Donnerstag ähnliches auch am deutschen Aktienmarkt zur Folge haben. Der Broker IG taxierte den Dax gut eineinhalb Stunden vor der Eröffnung mit 1,27 Prozent im Minus auf 12.482 Punkte. Mit dem nächsten Rücksetzer nach zwei Stabilisierungstagen steuert der Leitindex unter 12.500 Punkten auf ein Tief seit Anfang August zu. In New York hatten die zuletzt wieder größer werdenden Konjunktursorgen die Anleger erneut in die Flucht getrieben. Börsianer verwiesen dort auf Aussagen von Vertretern der US-Notenbank Fed, die eine nur langsame Erholung der US-Konjunktur signalisierten. Ein neues Konjunktur-Förderpaket lässt unterdessen in den USA weiter auf sich warten. Laut Marktbeobachter Jochen Stanzl von CMC Markets dürfte dies die Börsen in den kommenden Tagen und Wochen ausbremsen.

USA: – DEUTLICHE VERLUSTE – Die US-Aktienmärkte haben am Mittwoch deutlich Federn lassen müssen. Angeführt wurde die schwache Tendenz vom Technologiesektor und von Energiewerten. Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Minus von 1,92 Prozent bei 26.763,13 Punkten. Der marktbreite S&P 500  sank um 2,37 Prozent auf 3236,92 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100  fiel um 3,16 Prozent auf 10 833,33 Zähler.

ASIEN: – IM MINUS – In Asien haben alle wichtigen Aktienmärkte wegen der schwachen Vorgaben aus den USA deutlich nachgegeben. In Tokio büßte der japanische Leitindex Nikkei 225 verlor rund eine Stunde vor Handelsende knapp ein Prozent. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen büßte zulezt 1,6 Prozent ein. In der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong verlor der Hang-Seng-Index fast zwei Prozent.

Knock-Outs zum Ölpreis Brent

Kurserwartung
Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
510152030
510152030
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DAX 12642,97 0,39%

XDAX 12551,29 -1,04%

EuroSTOXX 50 3180,11 0,51%

Stoxx50 2917,39 0,59%

DJIA 26763,13 -1,92%

S&P 500 3236,92 -2,37%

NASDAQ 100 10833,33 -3,16%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 174,45 0,04%

DEVISEN: – DOLLAR STARK – Der Euro steht weiter unter Druck. Am Donnerstagmorgen fiel der Kurs der Gemeinschaftswährung bis auf 1,1645 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit etwa zwei Monaten. Der US-Dollar legte hingegen zu vielen Währungen zu. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch noch auf 1,1692 Dollar festgesetzt.

Der US-Dollar profitiert schon seit einigen Tagen von der durchwachsenen Börsenstimmung. Ausschlaggebend sind vor allem steigende Corona-Infektionen insbesondere in Europa. Die Währung der Vereinigten Staaten gilt unter Anlegern als sichere Anlagealternative, die in unsicheren Zeiten verstärkt nachgefragt wird.

Am Donnerstag blicken Analysten und Anleger nach München. Dort veröffentlicht das Ifo-Institut die Ergebnisse seiner monatlichen Unternehmensumfrage. Das Geschäftsklima gilt als wichtigster Frühindikator für die deutsche Konjunktur. Es wird mit einer leichten Aufhellung gerechnet.

Euro/USD 1,1656 -0,03%

USD/Yen 105,41 0,01%

Euro/Yen 122,87 -0,03%

ROHÖL: – WEITER ABWÄRTS – Die Ölpreise haben am Donnerstag im frühen Handel zusammen mit den meisten asiatischen Aktienmärkten nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 41,49 US-Dollar. Das waren 28 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 37 Cent auf 39,56 Dollar.

Belastet werden die Rohölpreise schon seit längerem durch die angespanntere Corona-Lage. Vor allem steigende Infektionszahlen in Europa sorgen für Verunsicherung. Für die globale Ölnachfrage wären neue Beschränkungen des öffentlichen Lebens, wie in einigen Ländern bereits erfolgt, eine Hiobsbotschaft.

Für schlechte Stimmung sorgt auch, dass ranghohe Notenbanker nicht müde werden, zusätzliche Finanzhilfen seitens der Staaten einzufordern. In der weltweit größten Volkswirtschaft USA können sich die Parlamentarier aber nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen. Das dämpft ebenfalls die Aussichten für die Erdöl- und Benzinnachfrage.

Brent 41,38 -0,39 USD

WTI 39,43 -0,50 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– HÄNDLER: MAINFIRST STARTET STRÖER MIT ‚BUY‘

RBC HEBT ZIEL FÜR DAIMLER AUF 51 (48) EUR – ‚OUTPERFORM‘

MORGAN STANLEY HEBT ZIEL FÜR AURUBIS AUF 58 (54) EUR – ‚EQUAL-WEIGHT‘

MORGAN STANLEY SENKT ZIEL FÜR THYSSENKRUPP AUF 5,40 (5,80) EUR

LBBW SENKT ZIEL FÜR GENERAL ELECTRIC AUF 5 (5,50) USD – ‚VERKAUFEN‘

CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR LVMH AUF 450 (425) EUR – ‚OUTPERFORM‘

CREDIT SUISSE SENKT ZIEL FÜR SANTANDER AUF 2,20 (2,50) EUR – ‚NEUTRAL‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR TUI AUF 2,40 (1,70) EUR – ‚SELL‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 DEU: Hella, Q1-Zahlen, Call (9.30)

08:00 EUR: Acea NfZ-Zulassung 07 + 08/20

10:00 DEU: Fortsetzung Schadenersatz-Prozess Deutsche Bahn u.a. gegen Mitglieder des Lkw-Kartells, München

DEU: Rocket Internet, Halbjahreszahlen und außerordentliche Hauptversammlung über Rückzug von der Börse (10.00)

DEU: Schuler, Hauptversammlung

DEU: Stada, außerordentliche Hauptversammlung, Bad Vilbel

TERMINE KONJUNKTUR

08:45 FRA: Geschäftsklima 09/20

09:30 CHE: Notenbankentscheidung

10:00 DEU: Ifo-Index 09/20

10:00 NOR: Notenbankentscheidung

11:30 EUR: EZB Zuteilung fünfter TLTRO3

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (wöchentlich)

15:00 BEL: Geschäftsklimaindex 09/20

16:00 USA: Neubauverkäufe 08/20

DEU: Tagung des Rates der Europäischen Zentralbank (EZB), Frankfurt/M.

DEU: ifo-Institut, München

EUR: Treffen der EU-Minister für Industrie und Binnenmarkt, Brüssel

SONSTIGE TERMINE

10:00 DEU: Online-Pk MLP und Institut der deutschen Wirtschaft (IW) mit Vorstellung des MLP Studentenwohnreports 2020

14:00 DEU: Videotalk des Deutsche Verkehrsforums und InnoTrans zu Strategien für den e-Bus zwischen Klimaschutz und Spardiktat, Berlin

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

08.45 Uhr

Frankreich

Geschäftsklima September (Punkte) 94 91

10.00 Uhr

Deutschland

Ifo-Index (Punkte) Geschäftsklima 93,8 92,6

Erwartungen 98,0 97,5

Lage 89,5 87,9

15.00 Uhr

Belgien

Geschäftsklima September (Punkte) -11,0 -12,0

Vereinigtes Königreich

(Keine marktbewegenden Daten erwartet.9

USA

14.30 Uhr

Erstanträge Arbeitslosenhilfe 890 860 (Vorwoche, in Tsd)

16.00 Uhr

Neubauverkäufe, Aug -1,2 +13,9°

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB / sutterstock.com

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Kurs zu Ölpreis Brent Rohstoff

  • 37,43 USD
  • -0,61%
30.10.2020, 19:59, Deutsche Bank Indikation
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