Vorbörse: Wall Street verliert gegen Ende deutlich an Schwung – DAX will immer noch nicht – Opec+ eingt sich

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Vorbörse: Wall Street verliert gegen Ende deutlich an Schwung – DAX will immer noch nicht – Opec+ eingt sich

DEUTSCHLAND: – TENDENZ – m Dax zeichnet sich am letzten Handelstag der ersten Dezemberwoche zunächst kaum Bewegung ab. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex gut eineinhalb Stunden vor dem Xetra-Start nur wenige Punkte tiefer auf 13.235 Punkte. Die Woche war erneut ein Ringkampf um die runde Marke von 13.300 Punkten mit bis dato leichten Verlusten. Der Dax und die im Index hoch gewichteten deutschen Exporteure leiden unter dem starken Euro, der am Donnerstagnachmittag einen weiteren Höchststand zum US-Dollar seit dem Frühjahr 2018 erreichte. Aktuell kann er die Gewinne größtenteils halten. Auch ein altes Thema rückt wieder zunehmend in den Fokus: „Die Brexit-Gespräche stecken noch immer fest“, sagte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. „Es gibt zwar ein Licht am Ende des Tunnels. Um dieses Licht auch zu erreichen, müssen aber noch einige Mauern eingerissen werden.“

USA: – LEICHT IM PLUS – Der Dow Jones Industrial hat am Donnerstag einen neuen Angriff auf die 30.000 Punkte nicht durchgehalten. Die Marke blieb umkämpft, nach einem Sprint bis auf 30.110 Zähler und damit nahe an das bisherige Rekordhoch wurden die Anleger spät wieder eingeschüchtert. Am Ende verteidigte das Kursbarometer der Wall Street aber noch ein Plus von 0,29 Prozent auf 29.969,52 Punkte. Der Versuch, die 30 000 Punkte nachhaltig hinter sich zu lassen, war zuvor schon einige Male gescheitert. Andere Indizes setzten im Tagesverlauf weitere Bestmarken, bevor auch sie im Späthandel den Schwung verloren. Der marktbreite S&P 500 tauchte letztlich sogar knapp mit 0,06 Prozent ins Minus und endete bei 3.666,72 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 dagegen hielt sich mit 12.467,13 Zählern knapp über Wasser, er legte damit noch um 0,09 Prozent zu.

ASIEN: – UNEINHEITLICH – In Asien treten die Aktienmärkte am Freitag auf der Stelle. Der japanische Leitindex Nikkei 225  gab 0,22 Prozent auf 26 751 Punkte ab. Trotz der Verluste zum Wochenausklang gewann der Nikkei 225 im Vergleich zum vergangenen Freitag 0,40 Prozent zu – damit legte der Index die fünfte Woche in Folge zu. Der chinesische CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der Börsen Schanghai und Shenzhen lag zuletzt leicht im Plus und steuert damit auf ein Wochenplus von 1,7 Prozent zu.

Knock-Outs zum Ölpreis Brent

Kurserwartung
Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
510152030
510152030
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DAX 13252,86 -0,45%

XDAX 13195,73 -0,79%

EuroSTOXX 50 3517,10 -0,12%

Stoxx50 3066,75 -0,3%

DJIA 29969,52 0,29%

S&P 500 3666,72 -0,06%

NASDAQ 100 12467,13 0,09%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

Bund-Future 175,14 -0,02%

DEVISEN: – EURO WEITER STARK – Der Euro hat sich am Freitag in der Nähe seines am Vortag erreichten zweieinhalbjährigen Höchststands gehalten. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2155 US-Dollar und damit in etwa so viel wie im asiatischen Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,2151 Dollar festgesetzt.

Der Euro hat in den vergangenen Wochen von mehreren Entwicklungen profitiert. In erster Linie kommt der Gemeinschaftswährung der schwache US-Dollar zugute. Die Weltreservewährung Dollar wird einerseits durch die Hoffnung auf baldige Corona-Impfungen belastet. Zum anderen ist er als sicherer Hafen weniger gefragt, weil in den USA die Möglichkeit eines neuen Konjunkturpakets besteht.

Vor dem Wochenende steht mit dem Arbeitsmarktbericht aus den USA eine wichtige Konjunkturzahl an. Seit dem Corona-Einbruch im Frühjahr hat sich die dortige Lage tendenziell entspannt. Allerdings sind immer noch Millionen Arbeitnehmer ohne Job. Analysten rechnen mit einer weiteren Verbesserung.

Euro/USD 1,2156 0,09%

USD/Yen 103,87 -0,01%

Euro/Yen 126,27 0,08%

ROHÖL: – OPEC+ EINIGT SICH – Die Ölpreise haben am Freitag mit Aufschlägen auf die Einigung des Ölverbunds Opec+ vom Vortag reagiert. Dem Verbund war es nach tagelangen Unstimmigkeiten gelungen, sich auf eine kurzfristige Förderpolitik zu einigen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent 49,58 US-Dollar. Das waren 87 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 70 Cent auf 46,34 Dollar.

Am Donnerstag hatten sich die 23 in der Opec+ verbündeten Länder auf eine Förderstrategie für das neue Jahr verständigt. Die Einigung sieht vor, dass ab Januar 500 000 Barrel Rohöl mehr je Tag fließen sollen. Monatlich soll das weitere Vorgehen geprüft werden.

Damit weicht die Opec+ von einem früheren Beschluss ab, der eine Anhebung um knapp zwei Millionen Barrel je Tag vorsah. Hintergrund der neuen Regelung ist die ungewisse Aussicht über den Fortgang der Corona-Pandemie. Die Förderländer wollen offenbar flexibel auf die kurzfristige Entwicklung reagieren.

Zuvor hatte es Diskussionen über die richtige Strategie gegeben. Vor allem die eng verbündeten Golfstaaten Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate waren sich nicht einig gewesen.

Brent 49,65 +0,94 USD

WTI 46,41 +0,77 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR VIB VERMOEGEN AG AUF 32 (30) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR MUNICH RE AUF 275 (250) EUR – ‚BUY‘

SOCGEN HEBT ZIEL FÜR NORDEX AUF 23 (17) EUR – ‚BUY‘

– STIFEL EUROPE HEBT ZIEL FÜR WACKER CHEMIE AUF 135 (119) EUR – ‚BUY‘

– STIFEL EUROPE NIMMT HUGO BOSS MIT ‚HOLD‘ WIEDER AUF – ZIEL 25 EUR

– WDH/DEUTSCHE BANK HEBT FRAPORT AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 60 (35) EUR

– WDH/UBS HEBT ZIEL FÜR SILTRONIC AUF 125 (85) EUR – ‚NEUTRAL‘

CREDIT SUISSE HEBT OMV AG AUF ‚OUTPERFORM‘ (UNDERPERFORM) – ZIEL 40 (33) EUR

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR KERING AUF 720 (746) EUR – ‚CONVICTION BUY LIST‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR AXA AUF 27,50 (27) EUR – ‚BUY‘

– JPMORGAN STARTET TELEKOM AUSTRIA MIT ‚OVERWEIGHT‘ – ZIEL 8 EUR

– RBC HEBT ZIEL FÜR FLUTTER AUF 15000 (12500) PENCE – ‚SECTOR PERFORM‘

– STIFEL EUROPE NIMMT KERING MIT ‚BUY‘ WIEDER AUF – ZIEL 690 EUR

– STIFEL EUROPE NIMMT LVMH MIT ‚HOLD‘ WIEDER AUF – ZIEL 520 EUR

– STIFEL EUROPE NIMMT RICHEMONT MIT ‚HOLD‘ WIEDER AUF – ZIEL 78 CHF

– STIFEL EUROPE NIMMT SWATCH MIT ‚HOLD‘ WIEDER AUF – ZIEL 240 CHF

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR BARCLAYS AUF 150 (145) PENCE – ‚NEUTRAL‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR FORTUM OYJ AUF 16,40 (15,80) EUR – ‚SELL‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR LLOYDS AUF 28 (27) PENCE – ‚SELL‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR HSBC AUF 520 (525) PENCE – ‚BUY‘

UBS HEBT GLOBAL WAFERS AUF ‚BUY‘ (SELL)

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TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

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TERMINE UNTERNEHMEN

14:00 CHE: Glencore, Investor Update

TERMINE KONJUNKTUR

08:00 DEU: Auftragseingang Industrie 10/20

10:00 ITA: Einzelhandelsumsatz 10/20

11:00 GRI: BIP Q3/20

14:30 USA: Arbeitsmarktbericht 11/20

14:30 USA: Handelsbilanz 10/20

16:00 USA: Auftragseingang Industrie 10/20

16:00 USA: Auftragseingang langlebige Güter 10/20 (endgültig)

EUR: Moody’s Ratingergebnis Türkei, Russland

EUR: S&P Ratingergebnis Rumänien

EUR: Fitch Ratingergebnis Schweden, Malta

SONSTIGE TERMINE

10:15 DEU: Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) überreicht Förderbescheid für CO2-arme Stahlherstellung

11:30 Pk, Infozentrum der Salzgitter AG

11:00 DEU: Online-Pk Deutscher Bauernverband zum Streit um Insektenschutzgesetz

DEU: Verleihung des 13. Deutschen Nachhaltigkeitspreises an Ursula von der Leyen

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

08.00 Uhr

Deutschland

Auftragseingang Industrie Oktober

Monatsvergleich +1,5 +0,5

Jahresvergleich +0,2 -1,9

GROSSBRITANNIEN

— keine marktbewegenden Daten erwartet —

USA

14.30 Uhr

Arbeitsmarktbericht Regierung, Nov

Beschäftigung ex farm +475 +638 (in Tsd)

Arbeitslosenquote 6,8 6,9

Stundenlöhne gg VM +0,1 +0,1

Stundenlöhne gg VJ +4,2 +4,5

Handelsbilanzsaldo, Okt -64,8 -63,9 (in Mrd USD)

16.00 Uhr

Auftragseingang Industrie, Okt +0,8 +1,1

Ohne Transport —- +0,5\°

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: Curioso / shutterstock.com

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Kurs zu Ölpreis Brent Rohstoff

  • 55,78 USD
  • +0,43%
25.01.2021, 11:07, Deutsche Bank Indikation
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