Wall Street: Erholung geht mit großen Schritten weiter – Intel führt den Dow an, Apple erobert neues Allzeithoch und Banken sowie Finanzdienstleister kräftig im Plus

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Wall Street: Erholung geht mit großen Schritten weiter – Intel führt den Dow an, Apple erobert neues Allzeithoch und Banken sowie Finanzdienstleister kräftig im Plus

Die schwungvolle Erholung der Aktienkurse an der Wall Street vom Wochenbeginn hat sich am Dienstag fortgesetzt. Die Sorgen vor den wirtschaftlichen Folgen einer Ausbreitung der neuen Corona-Variante Omikron ließen weiter nach. Im frühen Handel stieg der Leitindex Dow Jones Industrial um 1,16 Prozent auf 35.636 Punkte. Die Papiere von Apple markierten ein neuerliches Rekordhoch.

Noch stärker ging es mit den Kursen an der technologielastigen Börse Nasdaq aufwärts. Der Nasdaq 100 rückte um 2,18 Prozent auf 16.191 Zähler vor. Der marktbreite S&P 500 gewann 1,69 Prozent auf 4.669 Punkte.

Die Marktstrategen der Credit Suisse beobachteten nach eigener Aussage bei den Anlegern zuletzt wieder eine etwas größere Bereitschaft, Risiken einzugehen. Wichtig seien schon zu Wochenbeginn vor allem die Signale zur Omikron-Variante des Coronavirus gewesen. Diese scheine sich als weniger bedrohlich für Menschen und Märkte darzustellen, als zunächst befürchtet.

Die Aktien des Chipkonzerns Intel lagen an der Spitze des Dow mit einem Plus von 5,3 Prozent. Der Halbleiterhersteller will die israelische Tochter Mobileye zur Jahresmitte 2022 an die Börse bringen. Intel will nach dem Börsengang aber Mehrheitseigner beim Entwickler von Technologien zum autonomen Fahren bleiben.

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Apple-Aktien zogen um 3 Prozent an auf ein weiteres Rekordhoch. Neben der allgemeinen Erholungsrally von Tech-Aktien trieb hier ein Kommentar von Morgan Stanley an. Die Experten der US-Bank rechnen damit, dass der iPhone-Konzern von neuen Produkten im Geschäft mit der sogenannten virtuellen Realität und mit dem autonomem Fahren profitieren wird.

Am Ende des Dow fanden sich mit minus 1,7 Prozent die Anteile von Merck & Co , nachdem das Investmenthaus Guggenheim die Kaufempfehlung für die Aktien des Pharmakonzerns gestrichen hatte.

Gesucht waren neben den Aktien der Technologiebranche auch Titel aus der Finanzindustrie. So gewannen Goldman Sachs 2,5 Prozent, American Express 4,4 Prozent und Visa 2,1 Prozent. Auch die Kurse von Morgan Stanley legten kräftig zu.

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: Mikhail Leonov / Shutterstock.com

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