Wall Street: US-Indizes versuchen an Boden gutzumachen – Boeing und Salesforce stark, Apple muss abgeben, GM im Aufwind

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Wall Street: US-Indizes versuchen an Boden  gutzumachen – Boeing und Salesforce stark, Apple muss abgeben, GM im Aufwind

Die US-Börsen haben am Donnerstag einen weiteren Erholungsversuch gewagt. Auf die kräftigen Verluste der vergangenen zwei Handelstage im Dow Jones Industrial folgte nun ein Plus von 1,19 Prozent auf 34 426,20 Punkte. Tags zuvor war das US-Börsenbarometer auf ein Achtwochentief gesackt und ist nun aktuell vom Rekordhoch Anfang November rund sechs Prozent entfernt.

Der marktbreite S&P 500 rückte am Donnerstag um 0,66 Prozent auf 4542,65 Zähler vor. An der Nasdaq drehte zuletzt die Stimmung wieder: Der Auswahlindex 100 sank nach einem freundlichen Start um 0,21 Prozent auf 15 844,80 Punkte.

Zur Wochenmitte hatte der erste Fall einer Infektion mit der Virusvariante Omikron in den USA einen Erholungsversuch der angeschlagenen US-Börsen beendet. Besonders kräftig war es dann vor allem in den letzten eineinhalb Handelsstunden abwärts gegangen.

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„Die Investoren tun sich schwer mit einer Einschätzung der wirtschaftlichen Folgen von Omikron, weil die Datenlage nicht ausreicht“, schrieb UBS-Chefstratege Mark Haefele. Anleger erwarteten offenbar weitere Turbulenzen an den Börsen.

JPMorgan-Analyst Marko Kolanovic argumentierte indes: ersten Berichten zufolge könnte die Omikron-Variante weniger tödlich sein als ihre Vorgänger. Das würde sich mit Erkenntnissen aus der Entwicklung von Viren in der Vergangenheit decken. Ein Ende der Pandemie könnte dadurch in Sicht kommen und risikoreiche Anlagen wie Aktien davon profitieren.

In Dow hatten Boeing und Salesforce die Nase vorn. Die Aktien des Flugzeugbauers Boeing gewannen 4,2 Prozent und profitierten neben der allgemeinen Erholung auch davon, dass China das schon fast drei Jahre währende Start- und Landeverbot für das Modell Max 737 in Kürze aufheben könnte. Das geht aus einem Dokument auf der Internetseite der zuständigen chinesischen Behörde für den zivilen Flugverkehr hervor.

Salesforce stiegen um 3,2 Prozent, nachdem sie tags zuvor angesichts eines etwas trüber als erwarteten Ausblicks auf das angelaufene vierte Quartal und zum ersten Quartal 2023 um fast 12 Prozent eingebrochen waren. Barclays-Analyst sah mit Blick auf den Kurseinbruch die Sorgen der Anleger um die Geschäfte des Softwareherstellers als übertrieben an und riet die Kursschwäche als Kaufgelegenheit zu nutzen.

Schlusslicht im Dow waren die Anteile von Apple mit minus 3,2 Prozent. Das Unternehmen habe Zulieferer über eine sich abschwächende Nachfrage nach dem iPhone13 informiert, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Vorabend unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Da das Angebot an neuen iPhones wegen der Probleme in den Lieferketten knapp sei, hätten sich Konsumenten offenbar gegen einen Kauf des eigentlich begehrten Geräts entschieden. Dieser Bericht belastete die Stimmung im gesamten Technologiesktor, der als einziger unter den S&P 500-Branchen nachgab.

Für die Anteile des größten US-Autobauers General Motors , der tags zuvor sein operatives Gewinnziel für dieses Jahr angehoben hatte, ging es nun im S&P 100 um 4,5 Prozent nach oben. Tags zuvor hatten sich die Aktien nach diesen Neuigkeiten zwar gegen den schwachen Gesamtmarkttrend behaupten können, doch das Plus war mit 0,3 Prozent recht gering ausgefallen.

onvista/dpa-AFX

Titelfoto: Mikhail Leonov / Shutterstock.com

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