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Wirecard: Neue Kooperation lässt Aktie weiter steigen ++ Deutsche Bank: IT-Fehler sorgt für neue Unruhe ++ Daimler: Dieter Zetsche bestätigt zum Abschied die Prognose

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Wirecard: Neue Kooperation lässt Aktie weiter steigen ++ Deutsche Bank: IT-Fehler sorgt für neue Unruhe ++ Daimler: Dieter Zetsche bestätigt zum Abschied die Prognose

Theresa May gibt nicht auf ihren ausgehandelten Plan doch noch durchzubringen. Ihr neuer Weg könnte allerdings noch mehr Fragezeichnen aufwerfen, als ohnehin schon da sind. Für sie steht ein zweites Referendum über den Austritt Großbritanniens nicht zur Debatte. Sie möchte ein Referendum über ihren ausgehandelten Deal. Der Clou an der Sache:

Ein solches Referendum könnte nur stattfinden, wenn das Unterhaus zuvor ihrem Deal auch zustimmt. Das hört sich schon ein Bisschen „crazy“ an. Erst stimmen die Abgeordneten dem Vertag zu und dann könnte er in einem Referendum von den Bewohnern der Insel wieder abgelehnt werden - dann wäre das Chaos doch endgültig perfekt.

Mit der Veröffentlichung des neuen Plans sagte May gleichzeitig: Ich glaube nicht, dass wir den Weg einschlagen sollten, weil ich glaube, dass wir das Ergebnis des ersten Referendums umsetzen sollten.“  Das scheint aber so schwer zu sein, dass May jetzt einen neuen Weg einschlägt. Ein direkter Weg zum Brexit ist es nicht und man darf gespannt sein, ob sich dieser Plan, sollte er eine Zustimmung im Unterhaus finden, überhaupt bis Ende Oktober umsetzbar ist. Auf die Zeit hat das britische Unterhaus allerdings noch nie großen Wert gelegt. Im Zweifelsfall können die Briten ja eine Verlängerung beantragen.

Dax bleibt zum Handelsstart ruhig

Der deutsche Leitindex hat sich zum Handelsstart noch nicht so richtig für eine Seite entschieden. Er liegt mit 0,03 Prozent und 12.140,40 Punkten leicht im Plus. Eine konstante gibt es jedoch im Dax. Die Aktie von Wirecard läuft ungebrochen weiter nach oben. Zum Handelsstart beträgt das Plus 2,5 Prozent.

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Wirecard: Neue Kooperation in Indien

Der Bezahldienstleister arbeitet jetzt mit dem indischen Staatsunternehmen UTI Infrastructure Technology and Services Limited (UTIITSL) zusammen und vereinfacht die Ausstellung physischer und digitaler Ausweise für Steuerzahler, auch bekannt als Permanent Account Number (PAN) Cards. Im Rahmen der Vereinbarung sammeln die lokalen Agenten von Wirecard die für PAN-Karten benötigten Dokumente von Verbrauchern ein, digitalisieren diese und leiten sie an UTIITSL weiter, die die Karten ausstellt und direkt an den Kunden sendet.

Wirecard ermöglicht so hunderttausenden Inder den Zugang zu Finanzdienstleistungen und anderen damit verbundenen Services wie Ticketing, mobiles Aufladen, Versicherung oder Logistik über das landesweite Wirecard-Agentennetzwerk. Zudem können Tausende von Einzelhändlern zusätzliches Geld verdienen, indem sie die finanzielle Integration in Indien vorantreiben.

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Deutsche Bank: Hat die IT-Panne ein Nachspiel?

Da hat die Deutsche Bank jetzt monatelang gebetsmühlenartig gepredigt, dass sie sich nicht vorzuwerfen habe, wenn ihr Name im Zusammenhang mit einem möglichen Skandal gefallen ist und dann muss sie eine Tag vor ihrer Hauptversammlung eingestehen, dass es eine IT-Panne gegeben hat.

„Die Deutsche Bank hat mehrere IT-Anwendungen, um den Zahlungsverkehr hinsichtlich verschiedener Risiken zu überwachen. Bei einer dieser Anwendungen sind zwei von 121 Parameter nicht korrekt definiert. Dabei ging es darum, Transaktionen im Nachhinein zu analysieren“, teilte das Geldhaus am Dienstagabend mit. Das Finanzinstitut bestätigte damit einen Bericht der „Süddeutschen Zeitung“. Laut Blatt hat die Deutsche Bank aufgrund eines Software-Fehlers offenbar seit vielen Jahren Probleme damit, Zahlungen von Großkunden vorschriftsgemäß zu überprüfen.

Der Fehler sei Mitarbeitern der Abteilung gegen Finanzkriminalität aufgefallen, nachdem die Bank ihre Prozesse im Herbst vergangenen Jahres entschieden verbessert habe, teilte das Geldhaus weiter mit. Das Institut arbeite daran, den Fehler schnellstmöglich zu beheben und befinde sich „im engen Austausch mit den Regulatoren dazu“.

Am Donnerstag kommen in Frankfurt die Aktionäre der Deutschen Bank zur jährlichen Hauptversammlung zusammen. Aufsichtsratschef Paul Achleitner und der Vorstandsvorsitzende Christian Sewing müssen sich auf hitzige Debatten einstellen.

Die Finanzaufsicht BaFin hatte im vergangenen Herbst bei der Deutschen Bank hart durchgegriffen. Die Behörde installierte einen Sonderbeauftragten bei dem größten deutschen Institut, der die Umsetzung der von der BaFin angeordneten Maßnahmen im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung überwachen soll.

Kurz & knapp:

Daimler: Die letzte Hauptversammlung unter der Führung von Dieter Zetsche hat begonnen. Das wichtigste handelte er dabei direkt zu Beginn ab. Die Prognose für das laufende Jahr hat Bestand. Zudem kündigte Zetsche an, dass in den kommenden Monaten bei Daimler alles auf den Prüfstand gestellt werde. Sein Nachfolger Ola Källenius darf also gleich zu Beginn seiner Amtszeit die Ärmel hochkrempeln und ordentlich anpacken.

Novartis: Der Schweizer Pharmakonzern kommt mit dem Asthma-Behandlungskandidaten QVM149 voran. Die Ergebnisse einer Phase-II-Studie der Kombinationsbehandlung hätten eine merkliche Verbesserung gegenüber der bislang üblichen Standardinhalations-Therapie gezeigt, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Basel mit. Zudem habe die Therapie in einer weiteren Phase-II-Studie im Vergleich mit einem Placebo auch in puncto Lungenfunktion besser abgeschnitten, unabhängig von der Tageszeit der Verabreichung.

Apple: Der Tech-Riese aus Cupertino hat weiter Ärger mit den Tastaturen seiner Macbook-Laptops. Nach fortlaufenden Nutzer-Beschwerden weitete der Konzern das Austausch-Programm am Dienstag auch auf Notebook-Modelle aus dem vergangenen und diesem Jahr aus. Apple hatte im Jahr 2015 einen neuen, besonders flachen Tastatur-Mechanismus eingeführt. Das erlaubte es dem Konzern, dünnere Geräte zu bauen. Zugleich beklagten sich viele Nutzer über Tasten, die klemmen oder nicht mehr funktionieren – zum Beispiel, wenn Krümel oder auch nur Staubkörner in den Mechanismus rutschten. Apple glaubte, das Problem mit der dritten Generation der sogenannten „Butterfly“-Tastaturen gelöst zu haben, bei denen der Mechanismus durch einen zusätzlichen Schutz eine dünne Abdeckung unter den Tasten bekam. Doch die Nutzer-Beschwerden setzten sich fort.

Von Markus Weingran

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