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Wirecard: Weiterer Bericht über fragliche Bilanzen, diesmal nicht von der FT – Anleger reagieren vorerst gelassen

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Wirecard blickt erneut einem negativen Medienbericht entgegen, in dem es wieder um fragliche Bilanzierungen geht, diesmal ist es jedoch nicht die Financial Times, sondern die Süddeutsche Zeitung, die Fragen stellt.

Wirecard: Weiterer Bericht über fragliche Bilanzen, diesmal nicht von der FT – Anleger reagieren vorerst gelassen

Worum geht es?

Um die Firma Banc de Binary, einem israelischen Online-Anbieter für binäre Optionen mit Sitz in Zypern. Binäre Optionen sind beispielsweise Wetten auf die Preise von Aktien, Währungen oder Rohstoffen. Das Unternehmen hatte eine Zulassung der zypriotischen Finanzaufsicht und wollte in diesen Markt groß einsteigen, jedoch gab es bereits früh Gegenwind, auch in den USA. Nachdem der Handel mit diesen Finanzprodukten durch europäische Gerichte verboten wurde, gab Banc de Binary im Januar 2017 seine Lizenz zurück und stellte im März 2018 sein Geschäft ein.

Der Vorwurf

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In den Büchern von Wirecard existierte Banc de Binary aber anscheinend noch weiter, nachdem das Unternehmen längst geschlossen wurde. Aus den, teilweise auch von der Financial Times vorgelegten, Dokumenten soll hervorgehen, dass der Online-Anbieter im gesamten Jahr 2017 weiter Umsatz im Millionenbereich erwirtschaftet haben soll. Wirecard bezeichnet auch diese Daten als „nicht authentisch“, was so viel bedeuten könnte, wie dass die FT die Daten teilweise verändert oder manipuliert haben könnte. Die Vorwürfe kann man im Artikel der Süddeutschen im Detail nachlesen.

Anleger bleiben vorerst gelassen

Die Anleger haben am Donnerstag allerdings nicht sonderlich geschockt reagiert, die Aktie musste bis in den späten Nachmittag bisher 0,67 Prozent abgeben, im vorbörslichen Handel war der Schreck noch größer, dort lag sie mit bis zu 1,9 Prozent im Minus. Mittlerweile sind die Bilanzvorwürfe im Allgemeinen jedoch nichts neues mehr und die Anleger scheinen nun auf die Ergebnisse der externen Prüfung zu warten, bevor sie weitere starke Abverkäufe iniziieren.

onvista-Redaktion

Titelfoto: Anton Garin / Shutterstock.com

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