Es geht um 100.000 Autos

Sixt baut E-Flotte aus und kauft E-Autos von BYD

onvista · Uhr
Quelle: Hadrian/Shutterstock.com

Sixt will seine Elektroflotte ausbauen und nimmt E-Autos von BYD ins Angebot, wie das Unternehmen gestern mitteilte. Die ersten BYD-Autos sollen bereits in einigen Wochen von Kunden gemietet werden können. Sixt hat auch erklärt, man plane in den nächsten sechs Jahren insgesamt 100.000 E-Autos des chinesischen Herstellers zu kaufen.

Zuerst will man die Autos in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und in England anbieten und dann Stück für Stück auf alle Märkte ausweiten. Sixt und BYD haben ebenfalls angekündigt, weitere Kooperationen einzugehen.

Sixt hat ehrgeizige Ziele: Bis 2030 sollen 70 bis 90 Prozent der Flotte batteriebetrieben sein. Der Autovermieter setzt dabei aber nicht nur auf BYD, sondern auf eine breite Palette von Herstellern und Modellen.

Damit bereitet sich Sixt auf das Verbot der Verbrenner vor, die ab 2035 nicht mehr zugelassen werden sollen. Der Autovermieter bleibt sich damit treu: immer innovativ und sich niemals auf den erreichten Lorbeeren ausruhen. Sowohl die Stamm- als auch die Vorzugsaktien von Sixt haben heute ein Plus von 4,5 Prozent erreicht. Die Aktie bleibt für Anleger sehr interessant und wer sie noch nicht hat, sollte überlegen, sie ins Depot zu holen.

Ein noch größeres Plus haben die Anteilsscheine von BYD erzielt: Ihr Zugewinn liegt bei über 7,8 Prozent. Wer an die Zukunft von E-Autos glaubt und an diesem Erfolg teilhaben will, sollte auf jeden Fall BYD im Auge behalten. Auch wenn Warren Buffett vor Kurzem einen Teil seiner BYD-Aktien verkauft hat, hält er immer noch über 18 Prozent der Anteile. Damit glaubt auch der Meister des Value-Investings an die Werthaltigkeit des chinesischen Auttobauers. Derzeit liegt das KGV mit 55,34 noch sehr hoch. Aber BYD ist gut aufgestellt und für die E-Zukunft gewappnet. Die Aktie gehört auf jeden Fall auf die Watchlist.

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