New Yorker Strafmaß-Verhandlung gegen Trump um Monate verschoben

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New York/Washington (Reuters) - Im Schweigegeldprozess gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump ist die Verhängung des Strafmaßes um mehrere Monate verschoben worden.

Der zuständige Richter Juan Merchan verlegte den ursprünglich für den 11. Juli angesetzten Termin auf den 18. September. Dies ist nach dem Parteitag der Republikaner am 15. Juli. Hintergrund ist das Urteil des Obersten Gerichts zur Immunität von Präsidenten am Montag. Trumps Anwälte argumentierten unmittelbar anschließend, damit sei die Verurteilung des republikanischen Präsidentschafts-Kandidaten hinfällig. Die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates New York erklärte ihrerseits, sie halte dies zwar für nicht stichhaltig. Man werde sich jedoch einer Verschiebung nicht widersetzen.

Trump war am 30. Mai in dem Verfahren von Geschworenen schuldig gesprochen worden. Über das Strafmaß entscheidet in New York in diesem Fall der Richter. Zwar droht Trump theoretisch eine Haftstrafe. Experten rechnen jedoch eher mit einem Bußgeld. Frühere Entscheidungen von Richtern im Zusammenhang mit dem Fall ließen es zunächst unwahrscheinlich erscheinen, dass der Schuldspruch aufgehoben werden könnte. Trumps Anwälte hatten im vergangenen Jahr ein ähnliches Argument vorgelegt beim Versuch, das Verfahren vor ein Bundesgericht verlegen zu lassen. Der zuständige Bundesbezirksrichter Alvin Hellerstein schrieb damals: "Schweigegeldzahlungen an einen Pornostar stehen nicht im Zusammenhang mit den Amtshandlungen eines Präsidenten."

(Bericht von Luc Cohen und Susan Heavey, geschrieben von Scot W. Stevenson, redigiert von Philipp Krach. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com)

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