Blackstone-Konsortium kauft AirTrunk in Milliarden-Deal

Reuters · Uhr
Quelle: (c) Copyright Thomson Reuters 2024. Click For Restrictions - https://agency.reuters.com/en/copyright.html

(Reuters) - Ein Konsortium um die US-Investmentgesellschaft Blackstone übernimmt in einem Milliarden-Deal den australischen Rechenzentrumsbetreiber AirTrunk.

Gemeinsam mit seinem kanadischen Partner CPPIB legt der US-Investor mehr als 24 Milliarden Australische Dollar (14,5 Milliarden Euro) auf den Tisch, wie Blackstone am Mittwoch mitteilte. In Australien wäre es die bislang größte Übernahme des Jahres, für Blackstone die größte Investition im asiatisch-pazifischen Raum. "AirTrunk ist ein weiterer entscheidender Schritt bei dem Vorhaben, Blackstone zum weltweit führenden Investor in digitaler Infrastruktur zu machen", sagte Blackstone-Präsident Jon Gray.

Am Montag hatte die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass Blackstone und das Canada Pension Plan Investment Board (CPPIB) die bevorzugten Käufer für die Rechenzentrumsgruppe seien. Zuvor hatten sie eine konkurrierende Investorengruppe überboten. Bislang war AirTrunk zu 88 Prozent im Besitz des australischen Investors Macquarie Asset Management und von PSP Investments aus Kanada, die eigenen Angaben zufolge ihren gesamten Anteil inzwischen verkauft haben.

(Bericht von Echha Jain, geschrieben von Philipp Krach, redigiert von Sabine Wollrab. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

onvista Premium-Artikel

onvista Trading-Impuls
Favoritenwechsel bei den US-Techwerten: IBM ist zurück!gestern, 15:36 Uhr · onvista
Favoritenwechsel bei den US-Techwerten: IBM ist zurück!
Gold, Aktien, exotische ETFs
So schützt du dich vor Inflation01. Apr. · onvista
So schützt du dich vor Inflation
Chartzeit Wochenausgabe vom 30.03.2025
US-Zölle und Inflation: Warum der Abschwung noch weiter gehen könnte30. März · onvista
US-Zölle und Inflation: Warum der Abschwung noch weiter gehen könnte