Taylor Swift stellt sich bei US-Wahl hinter "Kriegerin" Harris

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Washington (Reuters) - Die US-Sängerin Taylor Swift hat sich für die Demokratin Kamala Harris bei der US-Präsidentschaftswahl ausgesprochen.

Auf Instagram schrieb Swift in der Nacht auf Mittwoch unmittelbar nach dem TV-Duell zwischen Harris und dem Republikaner Donald Trump, auch sie habe die Debatte verfolgt. Sie sei jüngst darauf aufmerksam gemacht worden, dass eine gefälschte, durch Künstliche Intelligenz (KI) generierte Version von ihr sich für Trump ausgesprochen habe. Sie sei deswegen zu dem Schluss gekommen, dass sie ihre Wahlpläne transparent machen müsse. "Ich werde bei der Präsidentschaftswahl 2024 meine Stimme für Kamala Harris und Tim Walz abgeben."

Zur Begründung schrieb Swift, dass Harris "für die Rechte und Anliegen kämpft, von denen ich glaube, dass sie eine Kriegerin brauchen, die sie vertritt". Begleitet war das Posting von einem Bild von Swift mit einer Katze, unterzeichnet war es mit ihrem Namen und der Bezeichnung "Childless Cat Lady". Dies dürfte eine Anspielung auf eine umstrittene Aussage des republikanischen Vizekandidaten J.D. Vance sein. Dieser hatte 2021 erklärt, Harris und andere Demokraten seien "eine Bande kinderloser Frauen mit Katzen", die unglücklich seien. Seitdem hat er die Aussage als eine "sarkastische Bemerkung" beschrieben.

In einer ersten Reaktion begrüßte Harris' Kandidat für die Vizepräsidentschaft, Walz, das formelle Wahlbekenntnis ("endorsement") von Swift. "Ich bin unglaublich dankbar", sagte er dem Sender MSNBC. Eine Reaktion des Trump-Wahlkampfteams lag zunächst nicht vor. Swift hatte Anfang März ihre damals etwa 282 Millionen Follower auf Instagram aufgerufen, sich an den US-Vorwahlen am Super Tuesday zu beteiligen. Die einflussreiche 14-fache Grammy-Preisträgerin sprach sich damals jedoch nicht für einen Kandidaten aus. In früheren Wahlen hatte sie sich hinter Demokraten gestellt. Im Jahr 2020 sprach sie sich etwa für den heutigen Amtsinhaber Joe Biden aus.

(Bericht von Kanishka Singh; geschrieben von Scot W. Stevenson, redigiert von Hans Busemann; Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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