Griechische Kritik nach Anordnung zu Kontrollen an deutschen Grenzen

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Athen (Reuters) - Nach der Ankündigung schärferer Kontrollen an deutschen Landesgrenzen zur Eindämmung irregulärer Migration wird in Griechenland Kritik laut.

Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis sagte am Donnerstag in einem Radiointerview, auf zunehmende Migration dürfe nicht mit einer einseitigen Abschaffung des grenzkontrollfreien Schengen-Raums reagiert werden. Das Problem würde so an die Länder mit europäischen Außengrenzen weitergereicht. Mitsotakis plädierte für einen "fairen Kompromiss" zwischen allen europäischen Ländern, der die Notwendigkeit des Schutzes der europäischen Außengrenzen berücksichtige.

Im sogenannten Schengen-Raum ist gemäß eines Abkommens zwischen den beteiligten Ländern eigentlich Reisefreiheit garantiert. Ab kommenden Montag sollen aber die deutschen Landesgrenzen für zunächst sechs Monate stärker kontrolliert werden. Es gibt bereits Kontrollen an den Grenzen zu Polen, Tschechien, Österreich und der Schweiz. Künftig kommen Frankreich, Luxemburg, die Niederlande, Belgien und Dänemark hinzu. Grund für eine Ausweitung sind laut Bundesinnenministerium neben einer Begrenzung der irregulären Migration "auch der Schutz der inneren Sicherheit vor den aktuellen Bedrohungen durch den islamistischen Terrorismus und grenzüberschreitende Kriminalität".

(Bericht von Angeliki Koutantou, geschrieben von Christian Rüttger, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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