Erneut nächtliche Drohnenangriffe auf Kiew - Luftabwehr im Dauereinsatz

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Kiew (Reuters) - Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist in der Nacht zum Montag erneut Ziel mehrerer russischer Drohnenangriffe geworden.

Nach Angaben des ukrainischen Militärs waren Flugabwehreinheiten stundenlang damit beschäftigt, mehrere Angriffswellen abzuwehren. "Mehrere feindliche Drohnen befinden sich über und in der Nähe der Hauptstadt", teilte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko über den Messengerdienst Telegram mit. Augenzeugen berichteten von zahlreichen Explosionen in Kiew, die auf den Einsatz von Flugabwehrsystemen hindeuteten. Objekte seien in der Luft getroffen worden. Berichte über Schäden oder Opfer durch die jüngsten Angriffe lagen zunächst nicht vor.

Seit etwa ein Uhr morgens (Ortszeit) herrscht in Kiew, der umliegenden Region und der gesamten Ostukraine Luftalarm. Die ukrainische Luftwaffe hatte zuvor mehrere Gruppen russischer Drohnenangriffe auf Kiew und die Westukraine gemeldet. Zudem sei gegen 04:40 Uhr Ortszeit der Start mehrerer gelenkter Bomben aus russisch kontrollierten Gebieten der Ukraine registriert worden, teilte das Militär mit.

Die Regierung in Moskau äußerte sich zunächst nicht zu den Angriffen. Russland hatte im September mehrere Luftangriffe auf Kiew und andere Teile der Ukraine geflogen, die sich gegen die Energie-, Militär- und Verkehrsinfrastruktur des Landes richteten und bei denen Dutzende Zivilisten ums Leben kamen.

(Bericht von Gleb Garanich, Valentyn Ogirenko, Pavel Polityuk und Sergiy Karazy, geschrieben von Katharina Loesche. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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