SpaceX misslingt Rückkehr der Trägerrakete

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Boca Chica (Reuters) - Bei einem weiteren Testflug der "Starship"-Rakete von SpaceX ist es nicht gelungen, die untere Raketenstufe wie geplant zur Startrampe zurückzuführen.

Statt in die vorgesehenen Fangarme am Startturm zurückzukehren, wurde die Trägerrakete Super Heavy in letzter Minute ins Meer umgeleitet. Ein Live-Stream des bekannten Weltraum-Bloggers Everyday Astronaut zeigte, wie die Rakete nach dem Aufprall explodierte. Der designierte US-Präsident Donald Trump verfolgte zusammen mit SpaceX-Gründer Elon Musk den Start am Dienstag vor Ort in Texas. Trotz der missglückten Landung des Boosters bezeichnete SpaceX den rund einstündigen Testflug als Erfolg.

Im Weltraum umkreiste die abgetrennte Raumkapse Starship wie geplant die Erde und landete etwa eine Stunde später im Indischen Ozean. Dabei zündete es zum ersten Mal eines seiner Bordtriebwerke im All - ein erster Test seiner Manövrierfähigkeit im Weltraum, den SpaceX bereits bei früheren Flügen erfolglos versucht hatte. Nasa-Chef Bill Nelson, der nach Trumps Amtsantritt im Januar aus dem Amt scheiden wird, gratulierte SpaceX zur Reaktivierung des Starship-Triebwerks im Weltraum. Dies sei ein "großer Fortschritt auf dem Weg zum Orbitalflug", schrieb Nelson auf dem Kurznachrichtendienst X.

Der Testflug war der sechste dieser Art und soll zur Weiterentwicklung des Raketensystems beitragen, das künftig für bemannte Mondmissionen eingesetzt werden soll. Die langfristigen Pläne von Tesla-Chef Musk für die Rakete umfassen auch bemannte Flüge zum Mars. Letzten Monat gelang erstmals die neue Landemethode, womit SpaceX einen wichtigen Meilenstein seines wiederverwendbaren Designs erreicht hatte.

(Bericht von Joey Roulette, geschrieben von Katharina Loesche. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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